Wieder Anschlag auf ägyptische Pipeline
Erdgas. Auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel ist erneut ein Anschlag auf die Gaspipeline nach Israel verübt worden.
Westlich der Küstenstadt Al-Arish sei es zu einer Explosion gekommen, berichteten Augenzeugen sowie das Staatsfernsehen Sonntag früh. Von Al-Arish aus waren die Flammen zu sehen. Die Gasversorgung war unterbrochen.
Seit dem Sturz des früheren ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak sind mindestens zwölf Anschläge auf die Pipeline zwischen Ägypten und Israel verübt worden. Die Verbindung wird von weniger Polizisten abgesichert. Der 20 Jahre alte Gasvertrag des Landes mit Israel ist bei einigen Ägyptern sehr unbeliebt. Sie kritisieren unter anderem, dass die langfristig vereinbarten Gaspreise zu niedrig seien. Die Pipeline wird von einer Tochter des Staatsunternehmens Egas betrieben. Vorangegangene Anschläge haben teils Unterbrechungen bei der Gasversorgung von mehreren Wochen zur Folge gehabt.
(Reuters/ekh)
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