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Rösler für „kluge" Regulierung der Finanzmärkte

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07.02.2012 | 11:42

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Rösler für „kluge" Regulierung der Finanzmärkte

Finnazmarkt. Der deutsche FDP-Wirtschaftsminister kann sich weitere Finanzmarktregulierungen vorstellen, bei erneuerbaren Energien will er hingegen eine Rücknahme des staatlichen Einflusses.

EPA

Wirtschaftspolitik. Der deutsche Wirtschaftsminister Philipp Rösler hat eine weitere "kluge" Regulierung an den Finanzmärkten gefordert. "Es gibt Bereiche, in denen gibt es nicht zu viele Regeln, sondern zu wenig Regeln", sagte Rösler am Dienstag in Berlin. Bei weiteren Schritten müsse es um mehr Transparenz und um fairen Wettbewerb gehen. Gefordert sei eine "kluge Finanzmarktregulierung" ohne Übertreibungen. Damit könne das Vertrauen in die Soziale Marktwirtschaft gestärkt werden.

Zu viel staatliche Einflussnahme gibt es nach Röslers Worten dagegen bei den Erneuerbaren Energien. Es sei richtig gewesen, diese anfangs mit Subventionen zu fördern. Inzwischen gehe es aber nicht mehr um einen Nischen-, sondern einen Massenmarkt. Deshalb müssten sich die Erneuerbaren Energien nun stärker den Marktregeln unterwerfen. Derzeit gebe es in diesem System keinen Wettbewerb mit der Folge, dass Innovationen ausblieben, enorm hohe Kosten entstünden und die Wirtschaftlichkeit auf der Strecke bleibe. "Daran müssen wir was ändern", forderte Rösler.
Die Skepsis gegenüber der Sozialen Marktwirtschaft liegt nach Röslers Worten in einer zu großen staatlichen Einmischung begründet. Es müsse bei den Prinzip bleiben, dass der Staat den Rahmen für die Wirtschaft setze, selbst aber nicht mitmische.

(Reuters/ekh)

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1 Kommentar

...den Marktregeln unterwerfen...

bedeutet schutzlose Auslieferung gegenüber Chinesen und deren Expansionspolitik. Sehr klug, Herr Rösler. Die Angestellten der deutschen Solarindustrie sollen leben, wie hunderte Millionen chinesische Wanderarbeiter. Ein großer Teil der Wanderarbeiter kommt am Weg zur Arbeit aus dem Hinterland bzw. am Weg zurück ums Leben, alle arbeiten für einen Hungerlohn, manche stürzen sich aus Protest aus dem Fenster, siehe Foxconn. Warum sollen WIR Europäer uns deshalb mit denen messen? Nur weil DU Rösler eine billiger Solaranlage am Dach haben möchtes? Rösler, mit welchem Politiker misst DU Dich in China?
Wir Europäer wollen, dass die Arbeit die in den letzten 10-15 Jahren aufgrund der hohen Lohnnebenkosten nach Asien abgewandert ist, wieder zurückkommt. Vielleicht fällt Euch dazu was ein. Lohnnebenkosten senken, damit Wettbewerb stärken, Deutsche Solarmodule auf Deutsche Dächer.

Von Gast: El Critico am 07.02.2012 um 15:20

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