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Dialog-backdrop Deutscher Produktionsrückgang im Dezember mit HöhepunktKonjunktur. Die deutschen Unternehmen haben ihre Produktion im Dezember so stark gedrosselt wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Die Umfragen mit vorauslaufenden Indikatoren wie Auftragseingänge zeigen aber bereits wieder ein Wachstum an. Die deutschen Unternehmen stellten 2,9 Prozent weniger her als im Vormonat, teilte das Wirtschaftsministerium am Dienstag in Berlin mit. Einen größeren Einbruch gab es zuletzt auf dem Höhepunkt der Finanzkrise im Jänner 2009 mit 7,1 Prozent. Von Reuters befragte Analysten hatten lediglich ein Minus von 0,3 Prozent erwartet. Im November stagnierte die Erzeugung revidierten Angaben zufolge, nachdem zunächst ein Rückgang um 0,6 Prozent ermittelt worden war. Tiefpunkt erreicht Die im Dezember gestiegenen Industrieaufträge machen aber Hoffnung auf bessere Zeiten - ebenso der zuletzt dreimal in Folge gestiegene Ifo-Geschäftsklimaindex, für den 7.000 Manager befragt werden. "Die Stabilisierung der Auftragseingänge sowie die sich aufhellenden Klimaindikatoren sind erste Anzeichen für eine Überwindung der Schwächephase", schrieb das Wirtschaftsministerium. Die Commerzbank erwartet im ersten Quartal wieder ein Wirtschaftswachstum, das mit 0,1 Prozent aber nur mager ausfallen soll. Die Industrie fuhr ihre Produktion im Dezember um 2,7 Prozent zurück. Mit 3,6 Prozent fiel der Rückgang bei den Herstellern von Maschinen, Geräten und anderen Investitionsgütern besonders stark aus. Die Konsumgüterproduktion schrumpfte um 0,9 Prozent. Das Bauhauptgewerbe meldete ein Minus von 6,4 Prozent, die Energieerzeugung wurde um 2,2 Prozent gedrosselt. (Reuters/ekh) mehr Wirtschaftspolitik…
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