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Dialog-backdrop EU findet Pensionsalter von bis zu 72 Jahren notwendigExklusiv. Das Rentenalter will die Kommission an die steigende Lebenserwartung angepassen, Frühpensionierungen so gut wie abschaffen. Brüssel/Wien. In Wien sind Einschnitte bei den Pensionen eine der letzten Hürden für das Sparpaket. Brüssel steigt angesichts der Krise und der Überalterung aufs Gas: „Es ist dringender denn je, die Pensionssysteme an die wirtschaftlichen und demografischen Veränderungen anzupassen", heißt es im Entwurf eines Strategiepapiers (Weißbuch) für „Angemessene, sichere und nachhaltige Pensionen", das Sozialkommissar Lazslo Andor nächste Woche vorstellen will. Bis 2060 könnte sich die Lebenserwartung um „fünf bis sieben Jahre" erhöhen, das Pensionsalter sei „an den Zuwachs der Lebenserwartung anzupassen". Bis dahin liegt das Rentenalter in Österreich für Männer und Frauen bei 65 Jahren - plus sieben macht 72 Jahre. Gegenüber dem realen Ruhestandsantritt laut Kommissionsangaben bei gut 62 Jahren im Schnitt für Männer und knapp sechzig für Frauen wären das fast zehn bzw. über zwölf Jahre mehr im Arbeitsleben. Noch größer würde die Lücke laut den letzten Zahlen der OECD, die Österreicher effektiv mit 58,9 und Österreicherinnen mit 57,5 Jahren die Rente antreten sieht. Denn grundsätzlich sollen künftig möglichst alle arbeiten, bis sie das gesetzliche Pensionsalter erreicht haben: Der Zugang zur Frühpensionen und anderen vorzeitigen Ausstiegsszenarien müsste eingeschränkt werden, heißt es in Andors Papier, das dem WirtschaftsBlatt vorliegt. Merkheft für Wien Gemeinsam mit Belgien, Frankreich und Luxemburg wird Österreich als Mitgliedstaat genannt, wo wegen zu vieler Frühpensionen Handlungsbedarf besteht. Der Zugang zur „Hacklerregelung" müsse beschränkt, die Übergangszeit für die Angleichung des gesetzlichen Pensionsalters von Männern und Frauen (bis 2033) reduziert werden. Die Bedingungen für die Invalidenrente müssten strikt angewendet werden. Nötig sei die Anpassung der Pensionen an das steigende Lebensalter, weil die Pensionssysteme für die in der Krise ohnehin klammen Staatshaushalte sonst unleistbar würden. Schon heute kosten sie im EU-Schnitt gut zehn Prozent des BIP, für 2060 lauten die Prognosen ohne Reformen auf durchschnittlich 12,5 Prozent. Durch die längere Lebensarbeitszeit könnten zudem Rentenkürzungen vermieden oder sogar ins Gegenteil verkehrt werden. Kommentare… Kommentar hinzufügen… |
Top-Artikel Wirtschaftspolitik Int.
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10 Kommentare
AB
55 stellt dich niemand mehr ein. Die Sesselfurtzer können bis 72 arbeiten, aber sicher nicht ein Stollenarbetier. DIe EU - Dummheit kennt bei denen keine Grenze. Mich kotzt die EU schon gewaltig an!
Von Gast: Gast: analyst am 08.02.2012 um 19:04
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Einfache Rechnung
Ohne die Zahlungen, die Österreich ständig an die EU leisten muss (nicht zuletzt auch die Zahlungen in den Rettungsfonds resp. an die Pleite Staaten a la Griechenland) könnte jeder Österreicher mit 55 Jahren in Pension gehen, ohne dass das Budget dadurch ins Wanken gerät. Wenn das die Mehrheit der Landsmänner endlich verstehen würde, bekämen die rot-schwarzen EU-Kuschler bei der nächsten Wahl endlich die Rechnugn präsentiert.
Von Gast: Gast: Fred am 08.02.2012 um 07:55
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Re: haha
du unwissender strachfanboy
Von Gast: Gast: gast am 09.02.2012 um 10:05
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Re: Nicht ganz
Der österreichische Nettobeitrag zum EU Budget sind 600 Mio. Euro jährlich. Auch die (einmaligen) Zahlungen Österreichs an den Rettungsfonds betragen nur etwa 3 Milliarden insgesamt. Der jährliche Zuschuss von Steuergeld ins Pensionssystem beträgt hingegen 8 Milliarden Euro. Dass die EU Beiträge an den Schuldenmisäre Österreichs ist als reine Propaganda der EU Gegner. Die Schulden haben wir schon selber gemacht. Wie kann es beispielswese sein dass man nur ein ein halbes Leben in ein Pesionssystem einzahlt während man die andere Hälfte des Lebens Leistungen bezieht ohne eine Gegenleistung zu erbringen?
Mit dem durchaus erfreulichen Anstieg der durchschnittlichen Lebenserwartung auf über 85 Jahre muss logischerweise auch das Pensionsantrittsalter in gleichem Maß steigen. Immerhin müssen die Güter und Leistungen die wir konsumieren wollen auch von jemanden produziert werden.
Von Gast: csag8074 am 08.02.2012 um 12:53
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Re: Re: Gratulation
wieder einer der sich selbst einredet, die EU MUSS doch für Österreich ein riesen Vorteil sein (man hört und liest ja auch nichts anderes). Kurze Antwort: ja, für Unternehmer und Landwirte, aber das war's dann schon. Vielleicht gehören Sie einer dieser Berufsgruppen an, ich nicht. Und wenn wir jährlich EUR 600 Mio. netto in die EU einzahlen + 3 Milliarden in den Fonds (dabei bleibt es wohl nicht) wüßte ich dennoch keinen einzigen Grund, warum wir dieses Geld verschenken sollten und gleichzeitig in Österreich ein strenges Sparpaket schnüren.
Wenn ich etwa mit 60 Jahren in Pension gehe und 80 oder 85 Jahre alt werde habe ich wohl nicht ein halbes Leben Leistungen aus dem Pensionstopf bezogen. Kleiner Tipp: zuerst nachdenken, dann schreiben!
Von Gast: Gast: Kurt am 09.02.2012 um 07:41
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Re: die eu wird sich selber überleben
aus der geschichte nichts gelernt!
Von Gast: Gast: der realist am 08.02.2012 um 09:22
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wer zahlt soll auch gehen können
Es ist doch ein Unterschied ob ich mit 15 Jahren ins Arbeitsleben einsteige oder ob ich mein zweites Studium mit 30 Jahren beende.
Mit 65 Jahren hat der eine 50 Jahre der andere 35 Jahre gearbeitet, bzw. eingezahlt. Manche kommen so gar nicht in einzahlen, das ist aber wieder eine andere Sache.
Also, man kann doch nicht alle gleich behandeln????
Von Gast: Gast: 50jahre am Buckel am 08.02.2012 um 07:53
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Asoziales Beamtenpack!
Niemand kürzt die Pensionen der Schmarotzergeneration die ab 50 mit viel zu hohen Pensionen in den Ruhestand trat!
Diese Drecksschweine!
Von Gast: Gast: Geboren in den 60ern am 08.02.2012 um 07:49
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EU findet Pensionsalter von bis zu 72 Jahren notwendig ....
Na klar, dann könnten wir noch viel mehr Geld nach Brüssel überweisen !!!
(Siehe Schlagzeile um 21:10 - Finanzloch im EU-Haushalt: elf Milliarden € ...)
Die sollten mal selbst "wirtschaften" lernen, bevor sie anderen gute Ratschläge geben !
Von Gast: Gast: HB4242 am 07.02.2012 um 21:27
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EU findet Pensionsalter von bis zu 72 Jahren notwendig ....
Na klar, dann könnten wir noch viel mehr Geld nach Brüssel überweisen !!!
(Siehe Schlagzeile um 21:10 - Finanzloch im EU-Haushalt: elf Milliarden € ...)
Die sollten mal selbst "wirtschaften" lernen, bevor sie anderen gute Ratschläge geben !
Von Gast: Gast: HB4242 am 07.02.2012 um 21:27
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