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Dialog-backdrop "Die USA stehen vor einem verlorenen Jahrzehnt"Wirtschaftsprofessorin Carmen Reinhart warnt, dass sich das schwache Wachstum der US-Wirtschaft und die hohe Arbeitslosigkeit bis ins Jahr 2017 oder länger fortsetzen könnten. Die USA stehen mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 50 Prozent vor einem Reinhart warnt, dass sich das schwache Wachstum der US-Wirtschaft und die hohe Arbeitslosigkeit bis ins Jahr 2017 oder länger fortsetzen könnten. "Ob wir uns nur die Industrienationen ansehen oder auch die Schwellenländer dazu nehmen, das Bild bleibt das gleiche: In einem Jahrzehnt nach der Krise wächst die Wirtschaft langsamer", sagte Reinhart, die zuvor auch für den Internationalen Währungsfonds (IWF) und Bear Stearns tätig war, im Interview mit Bloomberg News. "Wir befinden uns schon im dritten Jahr des Post-Krisen-Zeitfensters. Die Uhr hat im Sommer 2007 zu ticken begonnen." Eine Arbeitslosenquote um acht oder neun Prozent für die nächsten sieben Jahre sei durchaus im Rahmen ihrer Beobachtungen früherer Krisen. Die gebürtige Kubanerin ist die von Kollegen meistzitierte Volkswirtin. Sie hat 2008 zusammen mit Harvard-Professor Kenneth Rogoff ein Papier zu den Auswirkungen der Hypothekenkrise veröffentlicht, das 2009 die Grundlage des gemeinsamen Buches "This Time Is Different: Eight Centuries of Financial Folly" war. Wachstum geht vor Für drei Viertel der Befragten sollte die Regierung von Präsident Barack Obama mehr für die Schaffung neuer Arbeitsplätze tun. Um das zu erreichen, gehe es an erster Stelle um Klarheit über die künftige Steuerpolitik sowie der Regulierung, teilte die NABE mit. Keine der im Jahr 2003 eingeführten Steuersenkungen soll demnach zum Jahresende zurückgenommen werden, meint die Mehrheit der Erhebungsteilnehmer. "Kurzfristig sollte die Förderung des Wirtschaftswachstums im Mittelpunkt stehen", kommentierte NABE-Präsidentin Lynn Reaser und Chefvolkswirtin der Point Loma Nazarene University in der Mitteilung. "Die Teilnehmer halten ein weiteres Konjunkturprogramm nicht für erforderlich, befürworten aber die Verlängerung der verschiedenen Steuersenkungen über ihren vorgesehenen Auslauftermin am Jahresende hinaus." 70 Prozent der Teilnehmer der NABE-Erhebung halten die Förderung des Wachstums für die dringlichste Aufgabe der US-Regierung, 29 Prozent halten den Defizitabbau für wichtiger. 39 Prozent der Befragten bescheinigen der Regierung, sie liege mit ihrer derzeitigen Haushaltspolitik, einschließlich des Konjunkturprogramms im Umfang von 814 Mrd. Dollar "in etwa richtig". In der vorangegangenen Umfrage vom März waren noch 44 Prozent dieser Meinung. In der aktuellen Erhebung beurteilen 37 Prozent der Teilnehmer die Politik der Regierung als zu expansiv; 24 Prozent halten sie für zu restriktiv. Etwa 54 Prozent sind dagegen, die Steuersenkungen zum Jahresende zurückzunehmen. 33 Prozent würden es begrüßen, wenn die Rückkehr zu den höheren Steuersätzen nur für Einzelpersonen mit einem Jahreseinkommen von über 200.000 Dollar bzw. für verheiratete Paare mit über 250.000 Dollar im Jahr gelten würde. Eine Mehrheit der 242 Befragungsteilnehmer hält die derzeitige Geldpolitik für angemessen und rechnet damit, dass die Notenbank an ihrem Versprechen festhalten wird, die Zinsen "für einen längeren Zeitraum" auf einem niedrigen Niveau zu belassen. Neunzig Prozent der Teilnehmer erwarten, dass das kürzlich in Kraft getretene Gesetz zur Regulierung der Finanzmärkte die Gefahr einer neuen weltweiten Finanzkrise in nennenswertem Umfang begrenzt. Zwei Drittel der Befragten halten die unlängst beschlossene Verlängerung der Arbeitslosenunterstützung für richtig. Mehr als 90 Prozent der Befragten erwarten auch, dass Spanien, Portugal, Irland oder Italien innerhalb der nächsten 12 Monate entweder gezwungen sein werden, ihre Verbindlichkeiten zu restrukturieren oder aber Hilfe vom Internationalen Währungsfonds oder von anderen Ländern der Eurozone anzufordern.
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