Mitt Romnes pokert - und fährt seinen nächsten Sieg ein
US-Wahlkampf. Der US-Republikaner Mitt Romney hat bei den Vorwahlen in Nevada einen deutlichen Sieg eingefahren klar und damit seine Favoritenrolle im Nominierungsrennen für die Präsidentschaftskandidatur untermauert. Sein härtester Rivale Newt Gingrich bleibt allerdings im Rennen.
Auf den früheren Gouverneur von Massachusetts entfielen rund 44 Prozent der Stimmen (nach Auszählung von 43 Prozent der Wahllokale). Er lag rund 20 Prozentpunkte vor dem Ex-Präsidenten des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, und dem ehemaligen US-Senator Ron Paul, die um Platz Zwei stritten. Für Romney war es nach Florida der zweite Sieg in Folge und der dritte nach insgesamt fünf Abstimmungen.
Gingrich kämpft weiter
Gingrich kündigte an, seine Kandidatur aufrechtzuerhalten. "Ich werde nicht aussteigen", sagte er vor Journalisten. "Ich bin sogar recht zufrieden damit, wie wir dastehen." Romney ging dagegen bereits Präsident Barack Obama an. "Amerika braucht einen Präsidenten, der die Wirtschaft auf Vordermann bringen kann, weil er etwas von Wirtschaft versteht. Ich bin derjenige und ich werde es tun." Romney war als Favorit in die Abstimmung am Samstag in Nevada gegangen, da dort viele seiner mormonischen Glaubensbrüder leben. Bereits bei den Vorwahlen 2008 konnte er in dem Bundesstaat 51 Prozent der Wähler für sich gewinnen.
Am Dienstag stehen die nächsten Vorwahlen der Republikaner in den Bundesstaaten Minnesota, Colorado und Missouri an. Im August findet dann der Nominierungsparteitag statt. Am 6. November wird der US-Präsident gewählt.
(Reuters/ekh)
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