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Dialog-backdrop Porsche setzt auf Marktvertiefung statt VerbreiterungDie deutsche Sportwagenschmiede startet mit sehr guten Absatzzahlen ins Jahr 2012 modifiziert die Modellpolitik. Statt der bislang diskutierten Strategie eines Angriffs auf Ferrari und die Einstiegsmärkte, soll vorerst die sehr junge Modellpalette breiter in den Markt gebracht werden. Der deutsche Sportwagenbauer Porsche tritt in seiner groß angelegten Wachstumsstrategie bei Ideen für weitere neue Modelle auf die Bremse. 2011 skizzierte der Konzern zwei Ideen für einen Angriff auf Ferrari und für ein Einsteigermodell. Inzwischen ist das plötzlich alles vom Tisch. "Wir haben im Rahmen unserer Strategie natürlich auch überprüft, in welchen Segmenten wir noch zu Hause sein könnten", sagte Porsche-Vertriebsvorstand Bernhard Maier der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. Aber Porsche habe erst eine Vielzahl neuer Produkte auf die Schiene gesetzt und wolle diese nun erfolgreich in den Markt bringen. "Und dann können wir uns um die neuen Segmente kümmern, die für Porsche eventuell von Interesse sein könnten." Kein „Billig-Porsche" In der Absage sieht Vertriebschef Maier nun keine 180-Grad-Wende. "Es gab ja für die mögliche Neuauflage eines Spyder keinen verabschiedeten Plan, den wir jetzt auf Eis gelegt haben. Sondern wir haben uns im Rahmen unserer Strategie Mega- und Meta-Trends angeschaut. Wir haben dabei Segmente identifiziert, die für Porsche interessant sein könnten." Am Ende habe Porsche die Idee verworfen. Maier erteilte dem für Porsche günstigen Segment auch generell eine Absage: "Unter den aktuellen Rahmenbedingungen wird es einen Porsche für 30.000 Euro nicht geben können. Die Zeit ist einfach nicht reif dafür." Porsche hatte außerdem über einen Ferrari-Konkurrenten laut nachgedacht. Dieser sollte die Preislücke zwischen dem teuersten 911 bei etwa 250.000 Euro und dem beschlossenen Supersportler 918 für 750.000 Euro schließen. Doch auch dieses Luxusauto für etwa 400.000 Euro stehe nicht mehr zur Debatte. "Dazu gibt es derzeit definitiv keine Entscheidung." Mit Vollgas ins neue Jahr Die derzeitige Strategie greift jedenfalls. "Im Januar lagen alle unsere Märkte leicht über dem sehr starken Vorjahr. Insofern ist das ein guter Start", sagte Porsche-Vertriebsvorstand Bernhard Maier der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr knapp 119.000 Wagen verkauft - so viele wie nie zuvor. Umsatz und Gewinn für 2011 sollen erst Mitte März mitgeteilt werden. Eine eindeutige Tendenz gab Maier aber vor: "2011 war eines der erfolgreichsten Jahre in der Geschichte des Unternehmens", sagte der Manager. "Unsere Auslieferungen an die Kunden sind um über 22 Prozent gestiegen - das wird auch Auswirkungen auf Umsatz und Ergebnis haben." Porsche bleiben deutsche Wertarbeit Als eine der größten Herausforderungen nannte der Vertriebs- und Marketingchef die langen Wartezeiten, mit denen die Kunden rechnen müssten. "Wir haben darauf reagiert. In Leipzig werden wir in wenigen Tagen auf einen Dreischichtbetrieb umstellen, um die Nachfrage auch bedienen zu können. Wir müssen bei den Wartezeiten wieder auf ein verträgliches, aber auch markenadäquates Maß zurückkommen." (APA/dpa/ekh) Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Motor… |
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1 Kommentar
was ist ein "markenadäquates maß an wartezeit"?
...ein ganz schöner großkotz, der porsche-angestellte namens maier!
der fugen-ferdl denkt sich das, hält aber vor den medien den mund.
si tacuisses, philosophus mansisses.
Von Gast: Gast: gast am 03.02.2012 um 17:22
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