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Dialog-backdrop Nicht nur Somalias Piraten fürchten sich vor den RussenEine Geschichte geht um die Welt. Mehr als 100.000 Zugriffe konnte der WirtschaftsBlatt-Artikel über die russische Piratenjagd im Golf von Aden in wenigen Tagen generieren. Nicht nur in deutschsprachigen Foren tauchte der Gastbeitrag von Goldman Morgenstern & Partners auf. Via Twitter, Google und Co. verbreitete sich der Artikel in Windeseile. Grund genug, der Story eine Fortsetzung zu widmen. ZitiertMeinungsforscherin Larissa Pautowa„So ein Urlaub im Ausland ist für die meisten etwas ganz Besonderes, darauf bereitet man sich lange vor" Zur Erinnerung: 16.000 unbewaffnete Handelsschiffe versuchen jedes Jahr heil durch den Golf von Aden zu schippern und nicht von somalischen Piraten aufgebracht zu werden. Ein russischer Kreuzfahrtunternehmer dreht den Spieß jetzt um und lädt reiche Russen zur Jagd auf Piraten vor Somalias Küste ein, der gefährlichsten Wasserstraße der Welt. Der makabere Touristenspaß ist jedenfalls maßgeschneidert für den neuen Typus des russischen Touristen. Nicht nur, dass ein Tag an Bord des „Piraten-Jägers" 5790 US-Dollar kostet, dürfen die Tourteilnehmer zwischen Djibouti, Mombasa und Kenia ihren Neigungen freien Lauf lassen. Je nach Laune können zwischen AK-47, Granatwerfer und Reeling-Flak zur Piratenjagd gewählt werden. „So ein Urlaub im Ausland ist für die meisten etwas ganz Besonderes, darauf bereitet man sich lange vor", erklärt Meinungsforscherin Larissa Pautowa gegenüber dem Spiegel das Seelenleben eines russischen Touristen. Üblicherweise beschränkt sich der Kampf im Urlaub aber um Liegestühle, die Piratenjagd bringt nun aber eine neue Dimension. Großmachtdenken Zu früh sollten sich „konservative" Touristen allerdings nicht über mehr Ruhe freuen. Denn erstens ist noch immer nicht geklärt, ob die russische Piratenjagd nur eine Satire oder bittere Realität ist und zum zweiten ist die Entfernung zwischen Somalia und den Lieblingsdestinationen der Russen, Türkei und Ägypten, nicht so weit, als dass es nicht nur für einen Kurztrip zur Piratenjagd, etwa per Helikopter, genutzt werden könnte. Prompt sprießen nun alle möglichen und unmöglichen Ideen, um der Krise in der Tourismusbranche mit neue Geschäftsideen für russische Touristen Herr zu werden. Da wäre z.B. die Teilnahme an einer regimekritischen Demonstration im Iran, mit der Garantie auf eskalierenden und gewalttätigen Ausgang. Dabei wäre nicht einmal die Anreise problematisch, da Russen sehr gute Kontakte zum Iran pflegen. Russische Touristen mit Schießwut wären auch ideal um im Grenzgebiet zwischen Kärnten, Slowenien und Osttirol den radikalen Braunbären Herr zu werden. Mit dessen Hilfe könnten heimische Bauern vielleicht ihre Komplexe aus der Vergangenheit ablegen, nur weil Russland den zweiten Weltkrieg „gewonnen" hat. Und last but not least könnte die Wachauer-Tourismusagentur das reißende Hochwasser auf der Donau dazu nutzen, Russen mit der MS-Mozart auf die Donauinsel schippern zu lassen. Um erstens ihre Seetüchtigkeit für Somalia zu trainieren und zweitens der hiesigen Polizei beim Donauinselfest tatkräftig und schlagfertig zur Seite zu stehen. Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Time Out… |
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11 Kommentare
Recht so!
Ja, genau, schickt die Russen nach Somalia! Touristen mit schlechten Manieren gibt es bereits genug und Russen nehmen da leider den ersten Platz weltweit ein. Dies soll keine Verallgemeinerung sein, ich kenne auch Russen mit guten Manieren...
Ich kann mir nicht vorstellen, dass solche Reisen wirklich angeboten werden und finde es fragwürdig, wenn Sie diese ohne Hintergrundrecherche veröffentlichen.
Wollen Sie sich auf das Niveau der Regenbogenpresse begeben, das haben Sie doch nicht nötig, oder doch?
Von Gast: Gast: F.H. am 07.07.2009 um 18:10
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Wer schreibt so etwas, wer verbreitet es?
Der Artikel ist erschreckend, nicht wegen seines Inhalts, der ja wohl erfunden ist, sondern mehr wegen der aus den Zeilen sprechenden impliziten Sympathie mit einem Geschehen, das an Brutalität, Menschenverachtung und Gesetzlosigkeit neue, schreckliche Maßstäbe setzt. Natürlich, es sind Piraten, Gesetzlose, auf die geschossen wird, aber das gibt noch niemandem das Recht, sie ohne Legitimation und Gesetz zu jagen wie die Hasen. Darüber auf einer Seite "Life and Style" zu berichten wie über eine neue, extravagante Mode, ist menschenverachtend, Sympathie mit einem solchen Geschehen ist es auch. Wer schreibt solche Texte, wer verbreitet sie? Die Geschichte wird aus Somalia berichtet, genügend weit von uns entfernt, aber schon gibt es Kommentare, die sich so etwas nach Europa, womöglich in die eigene Stadt wünschen. Mir macht das Angst.
Von Gast: Gast: G. Gerbaulet am 01.07.2009 um 17:48
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Re: Anttwort Gerbaulet
NA DANN HEUL DOCH!
RUSSEN MARSCH !!!!
Von Gast: Gast: Fischstäbchen am 13.07.2009 um 09:49
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Re: Gerbaulet
da brauchen Sie bei Gott nicht jedes Wort auf die Waagschale legen. Als gelernter ÖsterreicherIn muss man schon auch mit (morbider) Ironie umgehen können. Und Ironie spricht aus all diesen, von Ihnen für so schlimm befundenen, Kommentaren.
Von Gast: Gast: Herr Karl am 01.07.2009 um 19:24
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Gähn ...
Der erste Beitrag war ja lustig ...
Von Gast: Gast: Misanthrop am 28.06.2009 um 20:05
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April
Ist eigentlich schon wieder der 1. April??
Von Gast: Gast: Putin am 26.06.2009 um 17:11
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russian4ever
vielleicht könnte man ja die Russischen (Schläger)Touristen auch als Abräumer bei Demos (links wie rechts), Fußballrandalen etc, einsetzen. Wir sparen uns die Kosten für die Exekutive und die Ivans lassen auch noch Geld bei uns. (falls nicht alles kurz und klein geschlagen wird) ;-))
Von Gast: Gast: ivan der schreckliche am 26.06.2009 um 16:26
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Re: Keine Angst vor den Russen
Inm russisch-sprachigen Internet kursiert dieser "Scherz" ebenso,
aber da wundert man sich eher über die schießwütigen westlichen Touristen, da der Ursprung des Ganzen angeblich in Großbritanien liegt.
Hier die Links:
http://www.somalicruises.com/
http://directorblue.blogspot.com/2009/05/somali-coast-cruise-package.html
Ich finde es sehr unseriös seitens der Redaktion des Wirtschaftsblattes solche fragwürdigen Behauptungen aufzustellen.
Von Gast: Gast: russian am 03.07.2009 um 13:38
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Re: erstmal erkundigen
Liebe WB Redakteure - bzgl. Ihres Artikels über die Piratenjagd der Russen - informiert euch mal dies wurde bereits offiziell als "satire" bestätigt und hat keinen wahren hintergrund.
mfg
Von Gast: Gast: verwundert am 26.06.2009 um 18:08
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Re: Re: erstmal erkundigen
... bitte sende uns doch eine quelle, sonst ist diese aussage auch nur eine nichtbestätigte aussage.
gruß
Von Gast: Gast: vouter am 14.08.2009 um 10:10
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Re: Re: ha ha ha
wirtschaftsblatt? der schreiberling sollte zur kronenzeitung oder zur pm gehen. wer kontrolliert denn beim wb, welcher mist da von irgendwelchen quartalsirren zusamengekritzelt wird - ed the horse? ha ha ha
Von Gast: Gast: siggi am 17.07.2009 um 16:04
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