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Gastkommentar: Grünes Wachstum

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von Oliver Dworak | 20.01.2010 | 17:23

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Gastkommentar: Grünes Wachstum

Green Economy fällt bei Menschen auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten mit der Option, mit nachhaltigen Investitionen vernünftige Renditen zu erzielen, auf fruchtbaren Boden.

WB/Peroutka

Oliver Dworak, GF austropapier

Wirtschaftsorganisationen wie die OECD, Weltbank und WTO skizzieren in ihren jüngsten Strategiepapieren die Vision einer neuen grünen Gesellschaft und heben das Thema „Green Growth“ an die Spitze der politischen Agenda. Auch die EU-Kommission fokussiert ihre EU-2020-Strategie als Ausweg aus der Wirtschaftskrise auf eine nachhaltige soziale Marktwirtschaft, die neue grüne Jobs schafft und innovative Technologien und Produkte entwickelt.

Keine Vorteile erschleichen.

Gut möglich, dass mit grünem Wachstum der radikalen Grünbewegung die Umwelt-Themenführerschaft abgenommen wird. Investitionen in zukunftsfähige Technologien, ein Mehr an Lebensqualität und die Aussicht auf smarte Jobs in verantwortungsvollen Unternehmen scheinen weit besser geeignet, die Ziele und Werte der Bürger zu bündeln und sie für den notwendigen Wandel zu begeistern, als der nahe Untergang der Zivilisation und Öko-Horrorszen­arien.

Darüber hinaus fällt die Vision der Green Economy bei Menschen auf der Suche nach sinnvollen Anlagemöglichkeiten mit der Option, mit nachhaltigen Investitionen vernünftige Renditen zu erzielen, auf fruchtbaren Boden.

Zwei Aspekte scheinen in diesem Zusammenhang besonders wichtig: Zum einen darf vor lauter Begeisterung über grünes Wachstum, grüne Jobs und grünes Was-auch-immer nicht vergessen werden, dass Europa seine Ziele ohne gestärkte wettbewerbsfähige industrielle Basis nicht erreichen kann. Zu Recht nennt die EU-Strategie daher die Modernisierung bestehender Industriezweige durch Unterstützung ihrer Investitions- und Innovationsfähigkeit als gleichrangig mit der Schaffung neuer grüner ­Unternehmen.

Glaubwürdig erscheinen.

Zum anderen gilt es, sich nicht nur als Unternehmen oder Sektor glaubwürdig vor dem Hintergrund einer neuen ökologisch-sozialen Industriepolitik zu positionieren, sondern auch darauf zu achten, dass sich nicht andere durch „Greenwashing“ ungerechtfertigte Vorteile erschleichen.

*Oliver Dworak ist Geschäftsführer von austropapier

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2 Kommentare

Ohne Grüne Finanzierungskultur wird es nicht gehen.

also was Sinn macht ist wirtschaftlich
und nicht was wirtschaftlich ist macht Sinn.

Von Gast: Gast: Open Source Banking Now! am 23.01.2010 um 11:11

Beleidigend? Anstößig? Kommentar meldenAntworten

Im Luxus sterben

Diese Konzepte könnten eine Erfindung von
China, Indien & Co. sein. Die werden sich freuen,
wenn wir im Luxus sterben.

Von Gast: Gast: Zukunft am 22.01.2010 um 08:47

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