von Peter Schiller | 03.02.2010 | 16:31
Replik: Der Tag danach am Weissensee
Urlaub am Weissensee ist schön. Ganz anders schaut es aber aus, wenn der letzte Holländer seine Schlittschuhe ausgezogen und den See verlassen hat.
Zum Artikel „Holländische Eissportler stürmen den Weissensee“ (erschienen im WirtschaftsBlatt vom 1.2.2010)
Der Artikel beleuchtet die schöne Seite des Weissensees, genau genommen Techendorfs. Ganz anders schaut es aus, wenn der letzte Holländer seine Schlittschuhe ausgezogen und den See verlassen hat.
Dann wird für Wiener Semesterferiengäste und die paar Deutschen kein Finger mehr gerührt. Der Techendorfer Eismeister beschließt, die Eispflege auf ein Minimum zu reduzieren, wodurch das Eis fast nicht befahrbar ist – ganz anders am Ostufer mit seinem gepflegten Spiegeleis.
Die Loipen sind bis auf eine Miniloipe ungespurt, als Grund wird der Schneefall angegeben – drei Tage danach gibt es noch immer nur die Trainingsloipe. Die Bänke am Eis werden weggeräumt, als ein deutscher Gast diesen Umstand beim Tourismusverband kritisiert, wird ihm beschieden, selbst eine Bank mitzubringen.
Die tourismusfeindlichen Tätigkeiten einiger Hoteliers würde den Rahmen dieses Leserbriefes sprengen.
Wir verbringen nach drei Jahren vergeblicher Hoffnung auf Besserung unsere Semesterferien zurzeit in Obertauern.
*Peter Schiller wohnt in 1220 Wien
1 Kommentar
Gratulation zum tollen Event
Ich kann dem Weissensee zu diesem Event nur gratulieren! Ich bin seit Jahren hier Urlaubsgast und verstehe die Kritik von Herrn Schiller überhaupt nicht. Der Eismeister leistet übermenschliches, selbst im letzten Winter in dem es fast 3 Meter Schnee gab, war Eislaufen immer möglich und auch die Loipen sind gepflegt wie in Kärnten kaum sonstwo. Ich jedenfalls freue mich wieder auf meinen nächsten Aufenthalt, würde mit Obertauern nie tauschen.
Von Gast: Sepp am 04.02.2010 um 10:07
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