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Dialog-backdrop Serbien: Neuer Anlauf für Verkauf von ZastavaSerbiens Wirtschaftsminister kündigt die Ausschreibung für den Autohersteller Zastava für Dezember an. Internationale Autokonzerne bringen sich wieder einmal in Stellung. Kragujevac. Serbiens ehemaliger Paradebetrieb und immer noch einer der grössten Arbeitgeber, der Auto- und Waffenhersteller Zastava, soll im Dezember zum Verkauf ausgeschrieben werden. Dies kündigte am Dienstag jedenfalls Wirtschaftsminister Mladjan Dinkic an. Der Verkauf wurde in den letzten Jahren bereits mehrmals angekündigt, potenzielle Interessenten gaben sich am Produktionsstandort Kragujevac die Klinke in die Hand, gaben dann zumeist aufgrund der instabilen politischen Lage auf. Der Investitionsbedarf ist zudem hoch, nur ein Bruchteil der ursprünglich vorhandenen Montagekapazitäten kann genutzt werden, ebenso sind viele der aktuell 4400 Beschäftigten abzubauen. Auch die Lkw- und die Autozuliefersparten von Zastava befinden sich schon länger im Privatisierungsprozess, trotz vielen Verhandlungen konnte der passende Käufer bis dato nicht gefunden werden. Laut der serbischen Zeitung "Danas" ist der russische Mischkonzern AMS Group unter den Interessenten für diese beiden Zastava-Konzernteile sowie für einen Teil der Autoproduktion. |
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