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Dialog-backdrop Wie schwer haben es Jungunternehmer? Diskutieren Sie mit!Wie WKÖ-Präsident Christoph Leitl am Dienstag im Zuge der Alpbacher Reformgespräche über die aktuellen Gründerzahlen mitteilte, sollen Unternehmensgründungen vereinfacht werden. Ist die Situation für Jungunternehmer derzeit denn so düster? Diskutieren Sie mit! Das soll sich ändernDie Anforderungen für das Mindestkapital bei einer GmbH sollen gesenkt werden. Bei der von der WK vorgeschlagenen GmbH light soll 10.000 € als Einlage ausreichen. Veröffentlichungspflichten sollen entrümpelt und Notariatsakte für Standardfälle abgeschafft werden.Links zum ThemaGemeinsam mit dem Bundesvorsitzenden der Jungen Wirtschaft, Harry Gatterer, präsentierte WKÖ-Präsident Christoph Leitl im Zuge der Alpbacher Reformgespräche die aktuellen Gründerzahlen sowie die Forderungen der Wirtschaft in Bezug auf Erleichterungen bei der GmbH-Gründung. Neugründungen sollen erleichtert werden Nachholbedarf gibt es laut Präsident Leitl und dem JW-Vorsitzenden Harry Gatterer bei den Rahmenbedingungen für Jungunternehmer sowie bei der Neugestaltung von unternehmerischen Gesellschaftsformen. Die größten Hürden bei der Gründung einer GmbH in Österreich bestehen laut Leitl in der Höhe des einzubringenden Stammkapitals von derzeit 35.000 Euro, die viel zu lange Dauer der Anmeldung, die laufenden Publikationspflichten und die notwendigen Notariatsakte. Wenn also nun die Gründerunterstützung reformiert werden soll, heißt das, dass es derzeit nicht so leicht ist ein Unternehmen zu starten? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns und diskutieren Sie mit! Kommentare… Kommentar hinzufügen… |
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13 Kommentare
Atwort an Stefan 2
Übrigens mein Standort ist einmal in Österreich und einmal in Slowenien.
Bei beiden Kreditanträgen hats geklapt. Du tritst mit der Bank in Kontakt und die sagen dir dann wie es mit der Förderung für die EU ausschaut. Dann fährst du mit allen Unterlagen die sie so wollen hin und ist in ca 1 1/2 Stunden erledigt.
Du bekommst die Förderung wenn du noch nicht gegründet hast, dazu brauchst du natürlich ein gutes Konzept sowie Geschäftsplan. Laufzeit 5 - 10 Jahre möglich. Deine Sicherstellung ist ein EU anerkannte Pensionsvorsorge die die Bank mit dir abschließt. Monatlich ca. 30,--€ Es ist egal von welchen Ländern, du bekommst eine schöne Pension dazu.
Von Gast: Gast: luise am 17.09.2007 um 21:09
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antwort an stefan
da du in England Hauptangemeldet bist, ist der Standort innerhalb der EU egal. EU und mitlerweile auch Tschechien, Bulgarien, Rumenien werden von der Schweizer Bank liebend gerne aufgenommen.
Brauchst nur eine der mehreren Schweizer Banken im Internet anschauen. Auch dir viel erfolg.
Von Gast: Gast: luise am 17.09.2007 um 20:59
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schwer?
Österreichische Politiker wollen anscheinend alle in den Ruin treiben. Einmal Sozifalle immer Sozifalle? Viele wollen Arbeiten also bleibt dir ja nur mehr die Selbstständigkeit.
Wie gesagt mit einer Limited funktioniert das wirklich Prima. Auch ich habe einen Kredit aus Deutschland von 56.000,-- € bekommen. Die Anfangsprobleme waren in etwa die selben wie von wendy und alfred.
Auch ich ermutige alle die sich Selbständig machen möchten sich über Limiteds zu informieren. Alles Liebe und Gute für euren Neustart.
Von Gast: Gast: lucy am 27.08.2007 um 19:50
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Jungunternehmer anders
alfred du sprichst wie wenn ich das wäre. Mir ist es genauso ergangen wie du da schilders. Sonst gibts keinerlei Probleme mehr. Vorteile hast du ja dafür dann mehr als genug, mehr als bei der Österreichischen GmbH.
Z.B. Zollbestimmungen, Postwege usw. Ein Tipp für andere: Bei der Schweizer Bank erhält man 75.000,-- € Kredit ohne Bürgschaft und ohne Sicherstellungen. Ich habs auch bekommen - anstandslos. Österreichs Banken haben anscheinend vergessen für was man sie benötigt?
Viel Erfolg für neue Limited-Gründer
Von Gast: Gast: luise am 27.08.2007 um 17:16
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Re: Schweizer Bank Kredit ohne Bürgschaft
hallo Luise, darf ich da nachfragen? Hast den Ltd.-Standort in der Schweiz oder in Österreich und wie bist du zur Bank-Adresse gekommen? Persönliche Bekanntschaft oder Vermittler ? Genügt da der Geschäftsplan beim Kreditantrag?
Danke!
Von Gast: Gast: stefan am 03.09.2007 um 16:49
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Jungunternehmer anders
Wendy ich geb dir vollkommen recht. Einen kleinen Hacken gibts da aber noch. Da Österreich wegen der geringen Haftung noch total ausflippt, hast du ne Wartezeit zum Gründen einer Zweignieder-lassung von 6 Monaten. Nach EU-Gesetz darfst du sofort das Lokal eröffnen und hast zeit 1 Jahr um Einzureichen, da du es nur anzeigen brauchst. Denkste in Österreich da kommt sofort nach ca. 2 Monaten das Marktamt und will 340,-- €. Grund: Darfst nicht aufmachen bis Einreichung komplett. Lustig, wenn du 6 Monate darauf Wartest. Besuch von Krankenkasse, Finanzamt nach ca. 6 Monaten auch gewiss.
Kredit will die Bank dir auch nicht geben, da du ausländische Rechtsform bist.
Die Spesen vom Marktamt usw. bekommst in voller Höhe zurück, wenn du den EU-Kommisaren schreibts welche strafrechtlichen Handlungen in Österreich gemacht werden, obwohl auch für Österreich das EU-Gesetz gilt.
Von Gast: Gast: alfred am 27.08.2007 um 17:01
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Jungunternehmer anders
Wiso GmbH. mit 10.000,-- € haftung?
1.) Man bekommt sowiso keinen Kredit und die 10.000,-- € sind dann weg, da man ja gleich wieder zusperren muß.
DAS IST KEIN EINZELFALL (Internetrecherchen)
2.) Schaft man die schwere Hürde ohne Kredit, kommen laufend Zahlungen wie Köst. Wr. Gebietskrankenkasse usw. die nicht mal darauf eingehen, dass man Neugründer ist und nur in Raten zahlen kann.
Da ist der Staat nähmlich immer schnell - beim Kassieren.
Somit gibts da die LIMITED. Haftung 1,50 € und man bekommt in der gesamten EU, außer Österreich, einen Kredit bis zu 30.000,-- €. Die Limited ist genau so eine GmbH. aber dafür auf der ganzen Welt angesehen. Sony Ltd., Nokia Ltd nur um ein paar zu nennen.
Von Gast: Gast: wendy am 27.08.2007 um 16:47
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Gründung? 2/2
Da aber auch die Insolvenzstatistik parallel zur Gründungsstatistik steigt kommt es meiner Meinung nach nur zu einem Verschiebungseffekt ohne jegliche Nachhaltigkeit. Eine Diskussion zur Erleichterung für das Gründungsverfahren ist immer gut, jedoch stehen dem Jungunternehmer genügend andere Rechtsformen zur Verfügung. Zumal die Attraktivität der GmbH. nicht mehr so gegeben ist weil nach Basel II sowieso die private oder zusätzliche Absicherung verlangt wird. Alles Gute jedem Gründer!!!
Von Gast: Gast: Kuri am 23.08.2007 um 14:39
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Gründung? 1/2
Wirtschaftspolitisch betrachtet, ist es natürlich schön, wenn die Gründungszahlen in den letzten Jahren so stark gestiegen sind. Jedoch ist dieser Anstieg nicht nur als Reaktion der laufenden und lobenswerten Gründungs-Reformen wie z.B. Einführung NeuFög, innovativer Förderstellen, Verkürzung bürokratischer Wege (Gewerbeschein, Nachsicht etc.) zu verstehen. Der so genannte Gründungsboom ist auch auf die vielen Existenzgründer, die aus den Rationalisierungswellen, Standortverlegungen und Privatisierungen der Konzerne am unbeliebten Markt der Arbeitslosen landeten, rückzuführen. Die Politik pusht die Gründungszahlen mit enormen Aufwendungen: Businessplanwettbewerb, Innovationspreise etc. was nachvollziehbar ist, da jeder Arbeitslose dem Staat doppelt (Arbeitslosengeld und Wegfall der Lohnsteuern) so viel kostet.
Von Gast: Gast: Kuri am 23.08.2007 um 14:39
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10k€ an stammkapital ist genug
die herabsetzung des mindestkapitals ist absolut zu empfehlen.
ob mit 35k oder mit 10k die gesellschaft zu haften hat ändert nur unwesentlich die situation. kredite werden ohnehin nur mit persönlichen haftungen vergeben. auch die vereinfachung der unternehmensgrüdung und gewerbeberechtigungen wird viele jungunternehmer motivieren...
Von Gast: Gast: gast9 am 22.08.2007 um 13:50
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Einlage
Ich halte den Vorschlag, nur mehr 10.000 € Mindeskapital einlegen zu müssen, für eine große Erleichterung - speziell für Jungunternehmer, welche aus Geldmangel sonst gar nicht in der Lage währen, die Rechtsform der GmbH zu wählen.
Von Gast: Gast: Tool am 22.08.2007 um 11:47
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Bürokratie
Der grösste Hemmschuh für Unternehmer ist die Bürokratie in Österreich - nicht nur bei der Gründung, sondern auch danach. Glaube nicht, dass die GmbH light da was dran ändern wird...
Von Gast: Gast: Bing am 21.08.2007 um 16:29
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Re: Bürokratie
schließe mich ganz dieser Meinung an. Es wird wieder einmal Wirkung statt Ursache bekämpft. Wenn ein Handwerker ein Unternehmen gründen will, ist für ihm wichtig, möglichst schnell alle bürokratischen Hürden vom Gewerbeschein angefangen bis.... schnellsten erledigt zu haben, damit er sich wirklich dem Unternehmen widmen kann. Nämlich Kunden gewinnen und die bestens bedienen. Hier soll auch der Hebel angesetzt werden. Politik und Wirtschaftskammer sollen Jungunternehmen in der Organisation unterstützen und von bürokratischen Hürden zu befreien. Das würde der gesamten Wirtschaft Aufschwung verleihen.
Von Gast: Gast: götze sieglinde am 27.08.2007 um 09:07
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