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Dialog-backdrop Samstag wird auch in Österreich zum BanktagIn der Vorwoche hat die deutsche Commerzbank angekündigt, die Filialen am Samstag aufzusperren. In Österreich prescht nun die GE Money Bank vor. Auf Basis einer Kundenbefragung hat die GE Money Bank in Österreich massiv ausgeweitet. Erstmals haben deren Filialen in Einkaufszentren wie in der Shopping City Süd auch am Samstag offen. Die GE Money Bank, eine Tochter des US-Mischkonzerns General Electric, gehört mit einer Bilanzsumme von einer Milliarde €, 600 Mitarbeitern und 35 Filialen schon jetzt zu den grössten Auslandsbanken in Österreich. „Wir konzentrieren uns primär auf das Privatkundengeschäft“, sagt Österreich-Chef Declan Daly. Als Lockmittel dienen Kredite mit einem günstigen Zinssatz von 3,9 Prozent. Bis Jahresende soll die Zahl der Kunden von 250.000 auf 300.000 steigen. Erreicht werden soll dieses Ziel unter anderem mit besseren Öffnungszeiten. Sämtliche Filialen haben ab sofort Montags bis Freitags bis 18 Uhr offen. Früher endete der Schalterverkehr schon um 15.30 Uhr. „In Zweigstellen, die in Einkaufszentren liegen, haben wir die Öffnungszeiten an den Handel angepasst. Dort haben wir an Donnerstagen bis 21 Uhr und Samstags bis 17 Uhr geöffnet“, so Daly. Konkurrenz wartet ab Vor der GE Money Bank haben schon andere Kreditinstitute ihr Glück am Samstag versucht. Vor vier Jahren sperrte Raiffeisen in einem Pilotprojekt einige Wiener Filialen am Samstag auf. „Doch die Kundenresonanz war nicht so gross wie wir uns das erwartet haben. Daher haben wir das Projekt eingestellt“, sagt RLB-Sprecher Peter Wesely. Ähnliche Erfahrungen machte die BA-CA mit ihren Bankshops. „Vor vier Jahren gab es bei uns zehn Filialen, die am Samstag offen hatten. Doch wir haben das Angebot zurückgefahren“, meint ein BA-CA-Sprecher. Einzig die Bawag bietet ihre Dienste in 122 Postämtern auch an Samstagen an. GE Money Bank ist trotzdem überzeugt, dass die neuen Öffnungszeiten angenommen werden. Laut einer beim Marktforschungsinstitut Karmasin in Auftrag gegebene Umfrage wünschen sich 47 Prozent der Befragten von ihrer Bank in erster Linie eine Ausweitung Öffnungszeiten. Höhere Sparzinsen, geringere Gebühren rangieren dagegen „überraschender Weise“ dahinter, analysiert Sophie Karmasin. |
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