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Dialog-backdrop Enthaftung von Banker Julius Meinl V. vorerst gescheitert: Es fehlt noch eine BestätigungNach stundenlanger Einvernahme ist in der Nacht auf Donnerstag Julius Meinl V. verhaftet worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Anlegerbetrug und Provisionsschinderei vor. Über ihn wurde U-Haft verhängt. Im Gegenzug überwies er 100 Millionen € Kaution. Die geplante Enthaftung scheiterte heute am späten Nachmittag. Der Eigentümer, langjährige Vorsitzender und nunmehriger Aufsichtsratspräsident der Meinl Bank, Julius Meinl V., ist am Mittwoch nach 21.00 Uhr festgenommen worden. Er wurde in die Haftanstalt Josefstadt überstellt. Am Donnerstag nachmittag wurde über ihn die Untersuchungshaft verhängt. Begründung: Fluchtgefahr. Der Fall Meinl European Land (MEL) steuert damit endgültig seinem unrühmlichen Höhepunkt zu. Die Staatsanwaltschaft wirft Meinl im Zusammenhang mit den Zertifikatsgeschäften der Immobiliengesellschaft Anlegerbetrug, Untreue und Provisionsschinderei vor. "Julius Meinl besitzt die Staatsbürgerschaft des Vereinigten Königreichs. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen und jüngst gewonnener Beweisergebnisse war zu befürchten, dass er sich der Strafverfolgung entzieht", erläuterte Gerhard Jarosch, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien, der APA gegenüber die rechtlichen Hintergründe. Der richterlichen Festnahmeanordnung war eine stundenlange Einvernahme durch die Ermittler vorangegangen. Sollte der betuchte Banker mit den Behörden kooperieren, wäre gegen gelindere Mittel seine vorzeitige Enthaftung denkbar. Die Kaution, die für Julius Meinl V hinterlegt werden muss, wurde mit 100 Millionen € festgelegt. Der Banker liess den Betrag umgehend auf ein Konto des Gerichts überweisen. Dort ist das Geld, das aus seinem Privatvermögen stammt, bereits eingetroffen. Die Bestätigung, dass diese Überweisung unwiderruflich ist, liege vor. Julius Meinl V. habe die Haftanstalt daraufhin wieder verlassen, hiess es anfangs, wenig später, dass die Freilassung verzögert habe. Er muss jedoch seinen Pass abgeben, etwaige Wohnsitzverlegungen melden, ein Gelöbnis ablegen und sich regelmäßig bei Gericht melden. Das bestätigt Gerhard Jarosch von der Staatsanwaltschaft Wien dem WirtschaftsBlatt. Am späten Nachmittag stellte sich dann aber heraus, dass noch immer eine Bestätigung fehlte, die der Haft- und Rechtsschutzrichterin vorgelegt werden muss. Es soll dabei um eine Garantie gehen, dass die überwiesene Summe nicht wieder vom Gerichtskonto abgezogen wird bzw. werden kann. Damit wird Julius Meinl eine weitere Nacht in staatlicher Obsorge verbringen müssen. Indes hat Meinl hat seine Verteidigerriege massiv aufgestockt. Neben Herbert Eichenseder, Doyen der Wiener Strafverteidiger, hat er den nicht weniger erfolgreichen Strafverteidiger Ernst Schillhammer und seinen Haus-Anwalt Christian Hausmaninger zur Seite. Hausdurchsuchungen und Razzien Mitte Februar waren auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hausdurchsuchungen an 13 Standorten der Meinl Bank sowie der Privatvilla des 49-jährigen Bankers in Wien und Bratislava durchgeführt worden. "Wir haben gefunden, was wir suchten", so ein Sprecher der Behörde. Drei Staatsanwälte und 60 Justizbeamte stellten damals Unterlagen sicher, hauptsächlich Datenträger. Medienberichten zufolge hatte man bei den Razzien auch Geheimdossiers über Meinl-kritische Personen sichergestellt. Die Unterlagen würden auch Einblick geben in das Luxusleben des Bankers, der mitunter Freunde wie Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser oder Ex-Bawag-Spekulant Wolfgang Flöttl zu einem Yachtausflug mitnahm. Ausschlaggebend für die Inhaftierung könnten die Aussagen des früheren MEL-Pressesprecher und Meinl-Vertrauten Francis Lustig gewesen sein. Der Fall MEL beschäftigt die Gerichte schon lange. Die Arbeiterkammer etwa geht mit Musterklagen gegen Meinl-Firmen und Anlageberater vor, die die Papiere der Gesellschaft (früher wurden sie von Meinl-Seite ganz offizell als Aktien bezeichnet, später wehrte man sich gegen jene, die nicht Zertifikat sagten) quasi auf Biegen und Brechen unters Volk brachten. Mitunter wurden Kunden überredet, aus sicheren Anlageformen auszusteigen und ihr Geld mündelsicher in MEL anzulegen. Stützungskäufe Meinl European Land - die Gesellschaft hat mittlerweile völlig neue Strukturen, ein neues Management, neue Kerneigentümer und notiert an der Wiener Börse unter Atrium - wurde im November 2002 an die Börse gebracht. Das Immobilienunternehmen finanzierte seine Zukäufe über immer größer werdende Kapitalerhöhungen. Die letzte, vor rund zwei Jahren, brachte rund 1,5 Milliarden € ein. Der Kurs des Papiers stieg auf bis zu 21,33 €. Damals platzte gerade die Immobilienblase. Während weltweit die Kurse von Immobilienaktien in den Keller zu rasseln begannen, hielt sich MEL stabil - wie sich herausstellte, nur dank umfangreicher Stützungskäufe, für die weit mehr Geld ausgegeben wurde als bei der Kapitalerhöhung zuvor eingenommen worden war. Ein Grund für die Stützungskäufe dürfte gewesen sein, dass die Meinl Bank weitere Gesellschaften an der Wiener Börse platzierte. Meinl Airports International sammelte von Anlegern 700 Millionen € ein, mit dem Ziel, Beteiligungen an Flughafen-Immobilien zu erwerben. An der Börse war die Aktion von anfang an eine Totgeburt. Gleiches gilt für die Meinl International Power. Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser und Ex-Verbund-Chef Hans Haider wurden für dieses Projekt, das medial ausgeschlachtet wurde, an Bord geholt. 600 Millionen € steuerten die Anleger bei. Schon der erste Börsetag war ein Fiasko. Parallel zu Meinl International Power ging es mit Meinl European Land, die bis genau dahin gestützt worden war, rasant abwärts. Julius Meinl habe mit all dem nichts zu tun gehabt, die Entscheidungen seien in den jeweiligen Gesellschaften getroffen worden, auf die er keinen Einfluss gehabt habe, so war stets die Argumentation des nun in Untersuchungshaft sitzenden Bankers, Spross eines namhaften Hauses. Julius V. hat das bekannteste Erbe seiner Väter verkauft, die Lebensmittelkette Meinl, ehe er sich ins Börseleben stürzte. MIP und MAI sollen aufgelöst werden Wie MEL haben auch die beiden anderen Meinl-Firmen MIP und MAI - allesamt steuerschonend und Anleger-feindlich auf Jersey angesiedelt - längst andere Strukturen - sie wurden von "Rebellen" übernommen, die versuchen, zu retten, was noch zu retten ist. Die Anleger sollen Geld zurückbekommen. MIP und MAI sollen aufgelöst werden. Das MAI-Papier kostet derzeit 4,50 €, MIP ist um 5,65 € zu haben. Beide kosteten bei der Emission 10 €. Der Wertverlust bei diesen beiden Meinl-Gründungen ist fast schon vernachlässigbar gegenüber er Geldvernichtung, die bei MEL passierte. Die Nachfolge-Aktie Atrium steht mit 2,49 € im Kurs, knapp ein Zehntel dessen, was sie unter Meinl V. wert war. 677 Millionen € sind der aktuelle Börsewert der Gesellschaft. Während Anleger, die auf klingende Namen vertrauten, Milliarden verloren haben, hat die Meinl Bank aus Provisionen hunderte Millionen € verdient. Die Meinl Bank betont, dass die Festnahme ihres Eigentümers keine Auswirkungen auf den laufenden Geschäftsbetrieb habe. Die Lage des Instituts sei stabil, die Einlagen seien sicher. Übrigens: Meinl Bank-Vorstand Peter Weinzierl erreichte die Botschaft von der Festnahme Meinls spätnachts in Bukarest. Dort wird derzeit das drittgrößte Shopping-Center der rumänischen Hauptstadt, Militari Shopping, eröffnet. Es handelt sich um eines der vielen Projekte, das mit Geldern der Meinl European Land in die Wege geleitet wurde. Weinzierl war tief betroffen. Er verstehe nicht, warum von Fluchtgefahr die Rede sein soll. Julius Meinl V. habe sich freiwillig zur Einvernahme begeben. Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Branchen…
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21 Kommentare
Wird ja Zeit !
Wird ja Zeit, dass da endlich gehandelt worden ist. Es gibt da in Österreich sicher noch einige andere Kandidaten, die auch gesiebte Luft atmen sollten. .. hoffentlich gibt's im Knast ausreichend Zellen !
Aber nicht nur die Herren die hier erwähnt wurden sollten durchleuchtet werden, was ist mit den Damen und Herren Aufsichtsräten - vor allem Prominente aus der Politik, die im AR durch fleißiges aufzeigen all diese Malversisationen mitbeschlossen haben - ob sich da die österr. Justiz traut auch durchzugreifen ?
Denn die im Aufsichtsrat sind doch diejenigen, die alles abgesegnet haben - Fragen zu stellen ist dort nämlich im Rahmen eines AR-Protokolles doch sehr verpöhnt - genau das wäre aber deren Pflicht !
Schaut euch bitte mal an wer da alle drinnen sitzt in den Aufsichtsräten der Banken-> hauptsächlich Politiker oder ausgediente Politker oder Regierungsbeauftragte die FÜR die lfde. Regierung dort Ihre Hand heben und brav das AR-Salär kassieren.
Aber was wird passieren? - NIX!
Von Gast: Gast: Tom am 02.04.2009 um 20:31
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Da müsste man auch einmal in Kärnten bei ... nachschauen
Ihr könnt Euch vorstellen wenn ich meine ?
Von Gast: Gast: Hofer am 02.04.2009 um 18:37
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Re: Wirklich in Kärnten suchen?
Also alle, die mir einfallen (die Sie meinen könnten), würden Sie in Kärnten nicht finden; meinen Sie nicht, man sollte eher einen Streif-Zug weiter im Westen oder eine Dachbesichtigung in Wien machen?
Von Gast: Gast: murmeltier am 02.04.2009 um 20:22
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Re: Ja dort ist auch ein Kanditat
wie wird er wohl heissen ????
Von Gast: Gast: Graz am 02.04.2009 um 18:38
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Re: Re: Überall findet man welche!!!!
Es ist nur eine Frage der Schadenshöhe. Das Establishment hat seine eigene Reglen entwickelt und zu einer weitgehenden Perfektion gebracht.
Von Gast: Gast: ET am 02.04.2009 um 21:22
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Meinl V. und Seelenverwandter Petrikovics
Jetzt muß die Causa "Immofinanz" und "Immoeast" (Hauptverursacher:
in 3er Personalunion = Petrikovics) genauso rückverfolgt werden und
- falls Betrügereien im Spiel waren/Unschuldsvermutung - gehört auch
gnadenlos aufgedeckt und zur Verantwortung gezogen! Wiedergut-
machung bei vielen Anlegern ist dann angesagt! Ich frage mich - so
wie im Fall der jetzt geleisteten Kaution: EUR 100.000.000,00 - (!)
noch dazu in wenigen Stunden verfügbar? Unvorstellbare Dimension!
Von Gast: Gast: Justizia am 02.04.2009 um 18:03
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Also wenige Stunden...
... durfte JM in U-Haft verbracht haben... ...warum überhaupt eine Kaution und warum EUR 100 Mio. ? Herr Meinl hinterlegt zwei Jahre Dividendeneinkünfte aus der Meinl Bank (wovon rd. 60 % aus den Geschäften mit der MEL/MIP/MAI stammen und geht nach Hause... tja - so läuft das in Österreich. Der vollgetankte Flieger wartet ja schon... der Bentley ebenfalls (in London). Feine Sache. Respekt! Gute Arbeit! Gratulation ! Einem Treffen mit Flöttl steht damit nichts im Wege....
Von Gast: Gast: marcelus am 02.04.2009 um 16:22
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machen wir es in der causa meinl uns nicht zu einfach ??
nun fakt ist, dass herr Meinl persoenlich sehr polarisiert. genauso fakt ist aber auch, dass die erst jetzt erhobenen vorwuerfe jeder des lesens maechtige mensch, bereits aus dem emissionsprospekt herauslesen (dazu musste man nicht einmal analyst sein) konnte. speziell bei der meinl international power war ganz klar ersichtlich, dass da sehr hohe gebuehren vereinbart waren und wenig bis gar keine substanz zum emissionszeitpunkt vorhanden war. einzig dem management durfte man zukuenftige erfolge zutrauen. energie und
luftfahrt unterliegen aber auch einem erhoehten politischen risiko.
somit frage ich mich wer hat eigentlich die "gebrauchsanweisung" in dem fall den enissionsprospekt gelesen ?? oder anders gesagt fuer die zukunft sollte der anleger daraus lernen auch eigenverantwortung zu uebernehmen. und sich schon vor der veranlagung ueberlegen ob er einer firma geld zur verfuegung stellt. denn die informationsmoeglichkeiten dazu sind gegenben.
Von Gast: Gast: marko am 02.04.2009 um 16:03
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Re: Meinl Quo vadis?
Die eine Seite ist, daß die Informationsmöglickeiten da sind mit der Unterstellung das alle wissen wo sie sich informieren können. Die andere Seite ist, daß die meisten eine völlig falsche Vorstellung von der Arbeit der FMA haben. Diese prüft ja die Verkaufsprospekte - Gebrauchsanweisung gefällt mir gut - auf die formaljuristische Vollständigkeit und nicht auf einzelne Worte oder gar auf Plausibilität. Die Rückkäufe die jetzt eben Teil der Ermittlungen sind bzw. waren wurden ja durch die FMA abgesegnet. Des weiteren gilt ja so nebenbei bemerkt nicht österreichisches Recht sondern jenes von Jersey. Diese Ansicht vertritt übrigens auch die Wiener Börse. Die Rückstüfung vom Prime Market hatte ja in Wirklichkeit die entgegengesetze Wirkung, weil dann nicht mehr diese Transparenzvorschriften gelten wie im Prime Market.
Von Gast: Gast: elch am 04.04.2009 um 13:18
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Was wird die Nummer V jetzt machen, wenn....
....nur der Gefängnisfriseur kommt?
Von Gast: wolfgang.seles@inode.at am 02.04.2009 um 15:45
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Die Bank verteilen
Falls die Vorwürfe wirklich stimmen sollten (wovon allerdings wegen Unschuldsvermutung jetzt einmal nicht auszugehen ist): Man könnte einfach die Bank verkaufen und den Erlös auf die Anleger aufteilen...
Von Gast: Gast: mo(h)reofthesame am 02.04.2009 um 13:05
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Weiter so!!!
Bravo, wenn auch zu spät. Und: weiter so: Petrikovics & Co laufen noch rum - ab hinter Gittern mit all diesen Scharlatenen und Betrügern. Elsner hat "nur" die Bank geschädigt, aber Meinl, Petrikovics & Co haben die "kleinen Leute" um ihre Ersparnisse gebracht und sonnen sich im Wohlstand - das ist wahre Umverteilung. Enteignen, und Sozialdienst machen lassen - unter Tags Alten - und Krankendienste mit elektronischer Fußfessel und am Abend im Tschumpas schlafen - weil wenn sie nur im Gefängnis sitzen, kosten sie uns alle immer noch was ...
Von Gast: Gast: Robin Hood am 02.04.2009 um 12:38
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und
was ist mit diesem immofinanzler?
Von Gast: Gast: wilderosten am 02.04.2009 um 10:50
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Re: Constantia Privatbank
Hoffentlich hat auch die CPB genug Rückstellungen in der Bilanz vor-
gesehen - unter der Annahme, daß dort ähnlich "gearbeitet" wurde wie in der Meinl Bank. Immofinanz, Immoeast, Lehman Brother - um ein paar Dinge beim Namen zu nennen...............Gier kennt keine
Grenzen!
Von Gast: Gast: Peter Pan am 02.04.2009 um 19:34
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warum erst jetzt ?
...funktionieren die alten seilschaften nicht mehr ?
Von Gast: Gast: gast am 02.04.2009 um 10:35
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Gleiches recht für Alle.....
Es gilt die Unschuldsvermutung, das ist geltendes Recht. Aber wenn Fluchtgefahr gegeben ist dann muss man so handeln. Dann darf auch vor einem sehr prominanten Namen kein Knix gemacht werden.Sollte Julius Menl strafrelevante Aktionen gesetzt haben so ist auch eine entsprechende Gerichtliche Verhandlung durchzuführen.
Es darf nur nicht den Anschein erwecken, dass es sich die Oberen richten können.
Von Gast: luftifranz am 02.04.2009 um 08:41
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Re: Kein Knix
es wundert mich, dass das Gericht endlich tätig geworden ist. Ich hatte vermutet, dass beim Kampf gegen die Bank wie immer der Anleger/Kunde das Nachsehen hat.
Von Gast: Gast: Gast am 02.04.2009 um 11:23
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Re: Re: Einer musste hängen
Es durfte aber kein Parteifreund sein und auch kein Genosse.
So haben die anderen den Rücken frei.
Von Gast: Gast: ET am 02.04.2009 um 21:23
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Fluchtgefahr bei Petrikovics
Nachdem sich der ehemalige Top/Flop-Manager der "Immofinanz"
lt. aktuellem TREND-Interview einen Aston Martin gekauft hat, be-
steht doch bei diesem feinen Herrn ebenfalls "Fluchtgefahr". So-
fort handeln! Herr Meinl V. hat ja bloß abgeguckt.
Von Gast: Gast: Justizia am 02.04.2009 um 08:13
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Re: Aber geh
Petrikovics wird doch seit Moinaten einvernommen. Wo soll der hin flüchten?
Bitte schon die Kirche im Dorf lassen
Von Gast: Gast: sultan am 02.04.2009 um 13:44
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Re: Re: Einvernommen schon...
...aber noch nicht verhaftet.
Fluchtgefahr besteht bei dem nicht, und die Verdunkelungsgefahr ist nicht mehr gegeben, der hatte ein Jahr zeit, den Ofen mit den Akten zu heizen...
Allerdings trifft das - Unschuldsvermutung hin oder her - was man dem Herrn Julius vorwirft, nämlich Anlegerbetrug, Provisionsschinderei und Untreue mit höchster Wahrscheinlichkeit auch auf den Herrn P. zu.
Die Konstruktion war noch schlimmer, denn P. war nicht nur Chef der Bank, sondern auch noch der Gesellschaften, die an die Bank fette Gebühren überwiesen haben und das Geld der Anleger in dubiosen Stiftungen verzockt haben.
Bleibt u hoffen, daß diese Causa Meinl nur der Aufakt ist, die noch größere Causa IIA/IEA einer strafrechtlichen Würdigung zuzuführen.
Von Gast: Gast: schwarzepest am 02.04.2009 um 20:16
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