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Dialog-backdrop Volksbank AG erzielt im 1. Quartal ein deutliches MinusDie Volksbank AG fliegt derzeit mit bleiernen Flügeln: Im ersten Quartal wurde ein Verlust von 78 Mio. Euro eingefahren. Vor allem Maßnahmen zur Liquiditätssicherung und Risikovorsorgen belasten die Zahlen.
Die Österreichische Volksbanken-AG (VBAG) hat das erste Quartal 2009 aufgrund von finanzkrisenbedingten Liquiditätsmaßnahmen und Risikovorsorgen mit einem Verlust von 78 Mio. Euro abgeschlossen. Vor Steuern entspricht das einem Minus von 93 Mio. Euro, teilte das Institut am Freitag mit. Operativ sei das Geschäft "zufriedenstellend" verlaufen. Die Bilanzsumme der VBAG erreichte zum 31. März 2009 54 Mrd. Euro, was einem Plus von 2,1 Prozent gegenüber dem 31. Dezember 2008 entspricht. Die Tier I Ratio betrug am Ende des 1. Quartals - also vor Zuzählung des staatlichen PS-Kapital - 7,4 Prozent. Die Eigenmittelquote lag nach Abzug des Erfordernisses für Marktrisiko und operationelles Risiko mit Stichtag 31. März 2009 bei 9,3 Prozent. Nach Zuzählung des staatlichen Partizipationskapitals im April 2009 in Höhe von 1 Mrd. Euro haben sich diese beiden Kennzahlen um jeweils mehr als 3 Prozentpunkte erhöht. Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen verzeichnete gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres einen Rückgang auf -54 Mio. Euro. Im Structured Credit Portfolio wurden Abwertungen in Höhe von 34 Mio. Euro vorgenommen. Als sehr stabil zeigte sich im ersten Quartal das Retailgeschäft. Die gesamten Primärmittel (Kundeneinlagen, verbriefte Verbindlichkeiten und Nachrangkapital) stiegen im ersten Quartal 2009 um 1,5 Mrd. Euro. Das Segment Retail weist beim Zinsüberschuss ein Plus von 31 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr auf (24 Mio. Euro davon aus den CEE-Banken) und habe den Rückgang bei den Firmenkunden- und Immobilienfinanzierungen kompensiert. Die Verwaltungsaufwendungen von 162 Mio. Euro blieben auf dem Niveau des Vorjahres. Der Personalstand in Österreich ist stabil und liegt bei 2.070 Mitarbeitern. Im VBAG-Konzern sind 8.775 Mitarbeiter in mehr als 660 Vertriebsstellen im In- und Ausland beschäftigt. Die Österreichische Volksbanken-AG (VBAG) hat das erste Quartal 2009 genutzt, um sich mit ausreichender Liquidität auszustatten und die Risikovorsorge zu erhöhen. "Unsere Liquiditätsspeicher sind nun voll und wir sind bereit, zukunftsorientierte Projekte flexibel und schnell zu finanzieren", betonte der neue Generaldirektor der VBAG, Gerald Wenzel. Die Maßnahmen zur Liquiditätssicherung gehen zulasten des Zinsergebnisses. Der Zinsüberschuss beträgt 166 Mio. Euro und liegt damit um 34 Mio. Euro unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Risikovorsorgen wurden daher nach EUR 34 Mio. im Vergleichsquartal des Vorjahres auf EUR 115 Mio. angehoben. (APA) mehr Branchen…
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