Republik wartet auf Strategiepapier der Hypo Alpe Adria
Offenbar ist die Republik Östereich doch daran interessiert, der angeschlagenen Kärntner Hypo zur Hilfe zu eilen.
Die Hypo Alpe Adria arbeitet am Zukunftskonzept
Es seien alle Beteiligten an einer Stabilisierung der Bank interessiert, sagte der Sprecher des Finanzministers, Harald Waiglein, am Mittwoch. Ein angefordertes Strategiepapier, wie es mit der Bank weitergehen soll, wird in Kürze auf dem Tisch der Verantwortlichen im Ministerium von Vizekanzler Josef Pröll liegen.
Die Republik, die von Hypo-Eignern wegen der explodierenden Verluste jetzt zum Jahresende 2009 abermals zur Hilfe für die angeschlagene Bank aufgefordert worden ist, hat von den Bankaktionären verlangt, ihre "Hausaufgaben" zu machen und ein "Zukunftskonzept" urgiert. Erst wenn klar sei, wie sich die Eigentümer eine Zukunft der Hypo Alpe Adria vorstellen, könne man weiterreden, hieß es im Ministerium. Erst müssten die Voraussetzungen bekannt sein, unter denen der Bund abermals das staatliche Bankenhilfspaket für die sechstgrößte Bank des Landes aktivieren würde, heißt es. "Das Zukunftskonzept wurde uns mittlerweile zugesagt, von der Hypo Group Alpe Adria", sagte Waiglein heute.
Im Finanzausschuss im Parlament wird heute Nachmittag die Verlängerung des österreichischen Bankenhilfspakets um ein Jahr bis Ende 2010 auf den Weg gebracht.
(APA)
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