Handel erleichtert über guten ersten Einkaufssamstag
Der erste Einkaufssamstag diente dem Gustieren. Das Geschäft verlief gut, war aber nicht sensationell.
In der SCS parken wieder die Massen
Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ist mit dem ersten Einkaufssamstag im Advent zufrieden, "fulminant" sei das Geschäft aber erwartungsgemäß nicht verlaufen. Wie gewöhnlich seien auch heuer wieder am ersten Adventsamstag viele Kunden zum Gustieren und Schauen unterwegs gewesen, sagte Bundesspartenobmann Erich Lemler Samstagnachmittag.
In Summe sei es aber ein "guter erster Einkaufssamstag" gewesen, an dem die Vorjahresumsätze - wie erwartet - großteils erreicht werden konnten. Auch das gute Wetter habe dazu beigetragen, dass viele Österreicher in den Einkaufsstraßen und Shopping-Centern unterwegs gewesen seien.
In den einzelnen Branchen meldeten die Händler laut Lemler aber unterschiedliche Ergebnisse. Spielwaren, Schmuck und Sportartikel seien sehr zufriedenstellend gelaufen, Bekleidung und Schuhe eher verhalten.Auch in der Shopping City Süd, dem größten heimischen Einkaufszentrum, ist man zufrieden. Markus Pichler, Österreich-Chef von Unibail-Rodamco, der Eigentümergesellschaft der Shopping City Süd (SCS) in Vösendorf bei Wien, ist guter Dinge. Der erste Einkaufssamstag sei trotz frühlingshaftem Wetter gut verlaufen und es werde bereits viel gekauft.
"Man merkt, dass schon viele Konsumenten das Weihnachtsgeld erhalten haben", so Pichler. Auch der niederösterreichische Handel zeigt sich nach dem ersten Einkaufssamstag im heurigen Weihnachtsgeschäft optimistisch. "Die Kundenfrequenz im Bundesland ist quer durch alle Branchen erfreulich und entspricht in etwa dem Ergebnis des Vorjahres, die Geschäfte laufen gut", erklärte Karl Ungersbäck, Geschäftsführer der Sparte Handel der NÖ Wirtschaftskammer.
Von einer Kaufzurückhaltung sei nichts zu merken. Es habe sich das bestätigt, was man sich erhoffte, nämlich dass die Krise im Handel bisher ausgeblieben sei. "Weihnachten ist ein Familienfest und beim Thema Schenken zeigen sich die Konsumenten krisenresistent", zog Ungersbäck eine erste Bilanz. Insbesondere zu Elektronikwaren sei ein Trend feststellbar. Lediglich das warme Wetter täte der Stimmung der Kunden einen Abbruch, das spüre man, so der Spartenobmann.
(APA)
3 Kommentare
Die Menschen
haben extrem viel Geld, weil sie gespart haben und jetzt investieren und kaufen sie, gut für die Wirtschaft (zumindest für die von China + den Handel in Österreich).
Von Gast: Gast: trader555 am 29.11.2009 um 00:38
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Re: lep
des ist genau richtig, nur mehr billig ist schön ung gut, heimisches handwerk zählt da wirklich nicht mehr. arbeitsplätze in österreich zu sichern, an dass sollen alle in diesen zeiten denken
Von Gast: Gast: lep am 29.11.2009 um 12:55
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Re: Re: heute i. Radio gehört, daß ...
der große Renner, Sportartikel waren. Da vor allem der Skihelm, weil billig zu haben heutzutage. Einfach lächerlich so mancher Lobgesang d. Wirtschaft. Tatsache ist, daß Spielwaren, Textil u. Schmuck abgesoffen sind - und das wären die wahren Umsatzbringer!
Von Gast: Gast: Next Generation am 30.11.2009 um 13:51
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