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Schwul, kaufkräftig, Penthouse-Bewohner

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von Stefan Mey | 21.01.2010 | 15:12

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Schwul, kaufkräftig, Penthouse-Bewohner

Die rund 348.000 schwulen Österreicher haben eine Kaufkraft von 17 Milliarden € - mehr als sechs Prozent des BIP.

Mayr

marketagent.com-Geschäftsführer Thomas Schwabl: "Sie haben keine Kinder, dadurch mehr Einkommen zur Verfügung."

Schwule leben anders, besagt eine Studie von marketagent.com im Auftrag von Pink Marketing und FindMyHome.at. Der ausschlaggebende Grund dafür ist, dass homosexuelle Männer meist in Double-Income-No-Kids-Verhältnissen leben; dadurch haben sie erstens mehr Einkommen zur Verfügung, müssen zweitens bei der Wahl der Wohnung nicht auf Nachwuchs Rücksicht nehmen.

So kommt es, dass 56,5 Prozent der befragten schwulen Männer in einer Mietwohnung leben, 18,5 Prozent in einer Eigentumswohnung - ein Haus bewohnen hingegen nur 2,4 Prozent der Schwulen. Als Traum-Immobilie sehen auch 57,3 Prozent eine Eigentumswohnung, nur 25,8 Prozent wünschen sich ein Haus. Bei heterosexuellen Männern ist dieses Verhältnis umgekehrt. "Das liegt daran, dass heterosexuelle Männer Kinder haben. Ein Haus eignet sich hier besser", sagt Thomas Schwabl, Geschäftsführer von marketagent.com.

Zudem leben Homosexuelle auch gerne innerstädtisch: Mariahilf ist der beliebteste Bezirk, Hietzing das Schlusslicht. Auch ist das Penthouse bei schwulen Männern überproportional häufig bewohnt: 11,9 Prozent leben über den Dächern Wiens, während es nur 2,3 Prozent der Heterosexuellen ins oberste Stockwerk treibt. Hingegen leben 14,9 Prozent der heterosexuellen Männern im Erdgeschoss - auch hier reizt der schnelle Zugang zu Garten und Grünflächen mit den Kindern.

Viel mehr Kaufkraft

Zudem führte die Befragung zu Tage, dass Schwule ihre Wohnkosten weniger als Belastung empfinden als heterosexuelle Männer. Und im Schnitt geben sie mehr Geld für Einrichtung aus: 1844,81 € - zum Vergleich: Heterosexuelle geben laut Studie durchschnittlich nur 1054,90 € aus. Auch gaben 43,5 Prozent der Befragten an, ihre Möbel in Designerläden zu kaufen - das ist nur für 13,3 Prozent der Heterosexuellen ein Thema.

Diese höheren Investitionen verwundern wenig, sind doch Homosexuelle eine kaufkräftige Zielgruppe: Insgesamt haben homosexuelle österreichische Männer eine Kaufkraft von 17 Milliarden € - das sind mehr als sechs Prozent des BIP. Das Bruttodurchschnittseinkommen der rund 348.000 schwulen Österreicher - 170.000 davon leben in Wien - liegt bei 34.717 € jährlich; im Gegensatz zu nur rund 13.000 € bei heterosexuellen Männern.

Der größte Markt für Schwule ist der Tourismus, wo sie im Schnitt um 45 Prozent mehr ausgeben als heterosexuelle Männer. Auch ist ihr Freizeitverhalten aktiver: 55,4 Prozent gehen mindestens drei Mal pro Woche aus.

 

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1 Kommentar

.. viel mehr SCHWULE

Die Wirtschaft müsste doch danach trachten, dass noch viel mehr Männer schwul werden. Die verdienen mehr Geld, fahren öfter auf Urlaub, kaufen viel mehr, konsumieren mehr und kurbeln die Wirtschaft an !

Also liebe Werbeagenturen, macht doch mehr Werbung dafür, dass mehr Männer schwul werden !!!!!

Die kurbeln unsere Wirtschaft an, bringen uns allen den Wohlstand. Denn dort wo mehr konsumiert wird, profitieren doch die anderen auch !!!!!

Warum haben das unsere Politeiker ausser den Grünen noch nicht erkannt ?

Pröll, Faymann verliebt euch doch ineinander , ihr tut der Wirtschaft un den Bürgern diees Landes damit nur positives !!!!

Der Haider Jörg hat euch sogar in dieser Beziehung vieles voraus gehabt !!!!

Von Gast: Gast: Ulrich W. am 21.01.2010 um 20:58

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