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Dialog-backdrop Medikament mit Milliardenpotenzial aus ÖsterreichForschungsunternehmen Apeiron schließt mit Pharmakonzern Glaxo Smith Kline Deal über 236 Millionen € ab. Mit einem Plädoyer für die Grundlagenforschung kündigt der Gründer des Biotech-Forschungsunternehmens Apeiron, Josef Penninger, den zweitgrößten Biotech-Investmentdeal Österreichs von 236 Millionen € an: „Das Investment bringt Geld, Jobs und Steuern nach Österreich. Derzeit beschäftigen wir 14 Mitarbeiter." Spitzenreiter unter den Biotech-Mega-Deals in Österreich bleibt Impfstoffentwickler Affiris mit 430 Millionen €, dessen Partner ebenfalls GSK ist. Der Pharmakonzern ist weltweit in zwölf derartige Biotech-Projekte investiert - drei davon in Österreich. Hans Loibner, Apeiron-Vorstandschef: „Auch die US-amerikanische Behörde FDA hat uns bereits zugesagt, im Erfolgsfall die Markteinführung zu beschleunigen." Erfahrungsgemäß ist in der Biotech-Szene die Bewilligung und Dokumentation einer der größten Zeitfresser kurz vor dem Markteintritt. Von den 236 Millionen € fließen vorerst aber nur 12,5 Millionen € sofort. Abhängig von den Testerfolgen zahlt GSK in Form von sogenannten Meilensteinzahlungen in den nächsten Jahren in das Unternehmen laufend ein. Das Projekt befindet sich noch im Anfangsstadium der Testphasen, und zwar am Ende der klinischen Phase 1, die auch mit einem hohen Ausfallsrisiko behaftet ist. Insgesamt sind drei klinische Phasen zu absolvieren (siehe Kasten). Reale Umsätze wird das Unternehmen im Erfolgsfall „in sechs bis sieben Jahren" erzielen, erwartet Loibner. Und zwar dann, wenn über die Lizenzvereinbarung zwischen GSK und Apeiron Umsatzanteile in Form sogenannter Royalties an Apeiron zurückfließen. Weiterer Millionendeal Ein ganz anderes Konzept als Apeiron verfolgt die ebenfalls heimische Biotechfirma Eucodis. Das Unternehmen hat kürzlich mit diversen Risikofinanzierern einen Deal über zwei Millionen € abgeschlossen. Die Philosophie des Firmenchefs Thomas Fischer: „Was wir entwickeln und produzieren, verkaufen wir auch sofort. So finanzieren wir unsere Forschung." Ein Weg, den Apeiron nicht gehen wollte. Loibner: „Je weniger Risikofinanzierer wir an Bord haben, desto eher behalten wir auch das Ruder in der Hand. Sonst könnte die Forschungstätigkeit empfindlich gestört werden."
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