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Dialog-backdrop Cosmos-Ausgleich: Jetzt wird bei der maroden Elektrohandelskette in die Hände gespucktDie Cosmos-Kette wird ihren Umsatz von 203 auf rund 165 Millionen € herunterschrauben müssen, zugleich soll zwecks Kostengründen ein Zentrallager errichtet werden. Der Ausgleich der Elektrohandelskette Cosmos (27 Filialen, 1156 Mitarbeiter) wird kein leichtes Unterfangen, aber es gibt Hoffnung. Am nächsten Montag wird eine wichtige Verhandlungsrunde mit den Kreditversicherern stattfinden, bei der der neue Cosmos-Chef Markus Stauder das künftige Geschäftskonzept präsentieren wird. Das bestätigt Ausgleichsverwalter Karl Engelhart gegenüber dem WirtschaftsBlatt. Die Zeit drängt, denn die ersten Lieferanten werden schon ungehalten. „Es gibt die Schwierigkeit, dass eine lange Phase der Unsicherheit bei den Lieferanten und Kreditversicherern besteht und es geht jetzt darum, Klarheit über die Belieferung und die Sicherheiten zu schaffen“, sagt Engelhart. Ein Problem sei die überdurchschnittliche Inanspruchnahme des Eigentumvorbehalts. Für diese Lieferungen hat Engelhart bereits ein Sonderkonto eingerichtet. Zwecks Kostenreduktion sieht das neue Cosmos-Konzept vor, dass die direkte Belieferung der einzelnen Filialen durch die Hersteller beendet und stattdessen ein Zentrallager errichtet wird. „Die Liquidität ist derzeit gut und beträgt 2,7 Millionen €“, bestätigt Engelhart. Doch das reicht nicht sehr lange. Denn: Cosmos benötigt jeden Monat rund 3,6 Millionen € zur Bezahlung des Personals und der Mieten. Immerhin gibt es keine Bankschulden. Die an die slowakische Stauder-Firma Nove-K verkauften Bankschulden (18,5 Millionen €) werden laut Engelhart nicht im Ausgleich angemeldet. Aber Schriftliches liege ihm dazu noch nicht vor. Indes wartet der Sanierungsexperte auf die Aktualisierung der vorgelegten Statuszahlen. „Insbesondere geht es darum, ob die Umsatzerwartungen zu erfüllen sind. Die sind relativ hochgeschraubt“, sagt der Ausgleichsverwalter. Die neue Cosmos-Kette will künftig 13,5 bis 14 Millionen € im Monat umsetzen, also 162 bis 168 Millionen € im Jahr. Im Ausgleichsantrag wird der Umsatz 2009 mit 203 Millionen € beziffert, das sind knapp 17 Millionen € im Monat. Fakt ist das Aus der Filiale im Wiener La Stafa Outlet Center. In den anderen Fällen, wie zum Beispiel bei der Filiale in Liezen, werde nochmals nachgerechnet und mit den Vermietern nachverhandelt. Denn: In jenen Einkaufszentren, in denen die Vermieter noch keinen Nachmieter an der Hand haben, erhofft sich Cosmos ein entsprechendes Entgegenkommen. Indes sollen die Neo-Eigentümer von Cosmos, die Gebrüder Stauder, nach wie vor Kontakt zur türkischen Esas-Gruppe der Familie Sabanci haben, die als Cosmos-Investor von den Stauders in Spiel gebracht wurde. Das WirtschaftsBlatt berichtet exklusiv darüber. Nach Informationen, die dem Ausgleichsverwalter Engelhart vorliegen, soll die Esas-Gruppe weiterhin Interesse an einem Einstieg bei Cosmos haben - unter einer Bedingung: der erfolgreichen Sanierung der Handelskette. Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Branchen…
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5 Kommentare
Spielt doch alles zusammen
Es gibt glaube ich in dieser Branche keinen einzellnen Grund. Es spielt einfach alles zusammen. Und wenn man die frühen Anzeichen nicht sieht, dann steht man einfach vor den Trümern. Aber wieviele Filialen hatte Cosmos? 25....Ditech momentan 11....also da ist wohl auch noch ein großer Unterschied zu sehen.
Von Gast: Gast: Peter am 08.02.2010 um 14:25
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oder
DiTech wird einfach von einer fähigeren Geschäftleitung geführt!
Von Gast: Gast: Accounter am 07.02.2010 um 20:20
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Ich frag mich wirklich
wie es sein kann, dass Firmen wie DiTech ständig neue Filialen eröffnen und andere in derselben Produktschiene Ausgleich anmelden müssen.
Von Gast: Gast: TheCritic am 06.02.2010 um 04:16
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Re: Es liegt...
...vielleicht an den falschen Manager-Strategien, einem mangeldem Service, schlechter Mitarbeiterausbildung/ keine Schulungsmöglichkeiten, etc...
Abseits davon ist Ditech ein Fachmarkt und Cosmos ein Elektrohändler - fairerweise muss man diesen Aspekt bei der Frage auch in Betracht ziehen.
Von Gast: Gast: Hobbysommelier am 07.02.2010 um 20:22
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Re: einfache Antwort
die kaufen günstiger ein
Von Gast: Gast: der lieferant am 06.02.2010 um 23:46
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