von Leo Himmelbauer | 09.02.2010 | 09:08
Bawag und Bank Austria loben die Gemeinde-Milliarde
Die von der Bawag PSK angekündigte "Gemeinde-Milliarde" hat eingeschlagen. Das Kommunal-Neugeschäft der Bank hat sich verdoppelt. Die Bank Austria prescht ebenfalls vor.
Bawag-Vorstand Regina Prehofer
Die Bawag PSK bewährt sich als Finanzierer von Infrastrukturprojekten der Länder, Städte und Gemeinden. Seit dem Startschuss der so genannten "Gemeinde-Milliarde" wurden 530 neue kommunale Projekte finanziert. Die Neukredite im Kommunalgeschäft haben im Vorjahr mehr als verdoppelt - das Volumen stieg von 490 Millionen € auf eine Milliarde €, wie Vorstand Regina Prehofer am Dienstag mitteilte.
Am meisten punkten konnte sie in Niederösterreich mit 220 Projekten vor Oberösterreich (110) und der Steiermark (100).
Aufgrund des großen Erfolges wird die Initiative auch heuer fortgesetzt. Allein im Jänner wurden reits 55 neue Projekte im Volumen von rund 120 Millionen € auf Schiene gebracht, so Prehofer.
Derart viel Erfolg ruft die Konkurrenz auf den Plan. Am Dienstag hat Bank Austria-Vorstand Helmut Bernkopf ankündigt, das Finanzierungsvolumen für Infrastruktur und Daseinsvorsorge im kommunalen Bereich um eine Milliarde € zu erhöhen. Die Bank Austria sieht sich als Marktführer in diesem Segment. Bereits 2005 hat sie mit dem
„Public Sector" intern eine spezielle Betreuungseinheit für diese Kundengruppe geschaffen. Seither gab es ein Transaktionsvolumen von 14,6 Milliarden € und Finanzierungen in Höhe von sieben Milliarden €.
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