Pkw-Neuzulassungen: Kavalierstart ins neue Jahr
Um genau zehn Prozent mehr neue Pkw wurden im Jänner 2010 im Vergleich zum Jänner 2009 zugelassen. Vor allem der französische Charme hat es den heimischen Käufern dabei angetan.
Im Jänner 2010 wurden laut Statistik Austria 20.882 Pkw neu zum Verkehr zugelassen, was gegenüber dem Vorjahresmonat einem Plus von 10,0 Prozent entspricht. Damit konnte der Rückgang im selben Vorjahresmonat (-13,2 Prozent) zu einem großen Teil kompensiert werden, wobei die aktuellen Pkw-Neuzulassungen um rund 1.000 Stück unter dem Jännerniveau 2008 liegen.
Vor allem Modelle französischer Hersteller konnten in der Käufergunst zu Jahresbeginn punkten. Verglichen mit Jänner 2009 schraubte Citroen seine Absatzzahlen in Österreich im Jänner 2010 um +107,2 Prozent auf 1190 Fahrzeuge in die Höhe. Renault (inkl. Dacia) legte +45,5 Renault (inkl. Dacia; +45,5 zu. Immer noch zweistellige Zuwächse bei den Abstazzahlen können Skoda (+33,9 Prozent), Fiat (inkl. Abarth; +31,3 Prozent), Peugeot (+15,9 Prozent) und BMW (inkl. Mini; +10,7 Prozent) melden.
Die Absatzzahlen von VW (-0,1 Prozent) veränderten sich gegenüber Jänner 2009 praktisch nicht, nach Marktanteilen bleiben die Deutschen mit 17,2 Prozent (3610 Fahrzeuge) gemessen an allen Neuzulassungen unangefochtene Spitzenreiter. Ford muss bei den Pkw-Neuzulasungen im Jänner im Jahresabstand ein starkes Minus -33,3 Prozent hinnehmen.
Es darf auch wieder Luxus sein
Ein Aufwärtsternd lässt sich auch bei den Luxuskarossen feststellen. Während im Jänner 2008 noch 12 Bentleys, Ferraris und Co. zugelassen wurden, waren es im Jänner 2009 nur noch sechs Stück.
Seut Jahresebginn fanden wieder acht Luxus-Autos in Österreich abnehmer. Konkret wurden drei Aston Martin, zwei Ferrari und drei Lamborghini zugelassen.
(ekh)
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