von Kid Möchel | 17.02.2010 | 23:36
Investoren sollen Cosmos retten
Alle 1160 Cosmos-Mitarbeiter sind zur Kündigung angemeldet, der Konkurs steht im Raum. Allerdings wird eine Auffanglösung verhandelt, erfuhr das WirtschaftsBlatt.
Wien. Robert Knobl, der Interims-Geschäftsführer der angeschlagenen Elektrohandelskette Cosmos, bestätigt einen Bericht des WirtschaftsBlatts vom Mittwoch, dass er konkret mit drei, vier Interessenten verhandelt, die u.a. einen Asset Deal bzw. eine Auffanglösung im Zuge des bevorstehenden Cosmos-Konkurses ins Auge fassen. "Für Cosmos ist das eine Chance, sich neu aufzustellen, mit den Filialen, die rentabel sind, um eine berechtigte Nische auf dem österreichischen Markt zu finden", sagt Knobl.
"Ich möchte noch diese Woche mit einem Investor zu einem Abschluss kommen. Es muss definitiv konkreter als ein Letter of Intent und bindend sein." Nachsatz: "Wichtig ist, dass wir keine Mietverträge verlieren." Nur noch rund 15 Filialen soll Cosmos neu laut dem neuen Businessplan von Knobl künftig betreiben, aus den 12 Mietverträgen der unrentablen Filialen komme man heraus, sagt Knobl. Der Umsatz soll dabei von 200 Millionen € auf rund 130 Millionen € schrumpfen.
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