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"Wir waren ziemlich unangenehme Verhandler"

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05.02.2012 | 11:43

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"Wir waren ziemlich unangenehme Verhandler"

Volksbanken-Verkauf. Der im Spätsommer vertraglich vereinbarte Verkauf der ÖVAG-Ostbankentochter VBI (Volksbank International) an die Sberbank wird laut dem Vizechef der russischen Bank am 15. Februar fixiert.

Vizechef Sergej Gorkov hat auch die Ende Jänner in einem Anleiheprospekt genannte Kaufsumme von 505 Mio. Euro bestätigt, berichtet die "Presse" (Samstagausgabe). Die ursprünglich vereinbarte Summe von 585 Mio. Euro soll wegen der negativen Performance der VBI im vierten Quartal reduziert worden sein. "Wir waren ziemlich unangenehme Verhandler", sagte Gorkov in einem Statement.

In Ungarn hat die VBI im November noch rund 80 Mio. Euro der angeschlagenen Volksbank in Ungarn zuschießen müssen. "Infolge der Situation in Ungarn hat die VBI zusätzliche Rückstellungen gebildet - auch um die 80 Mio. Euro. Die Volksbank hat die Kapitalaufstockung in dieser Höhe noch im November vorgenommen", erklärte der Sberbank-Vizechef. "Die Unterstützung in Ungarn ist unabhängig von der Sberbank erfolgt", sagte ein Sprecher des österreichischen Volksbanken-Spitzeninstituts ÖVAG dem Blatt.

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) in Wien hat die Transaktion bereits Mitte Dezember durchgewunken. Durch den Verkauf der Ostsparte spielt die Volksbanken AG (ÖVAG) wie berichtet Kapital und Liquidität frei. Für die Sberbank ist der Kauf das Sprungbrett zu einer Expansion in Zentral-und Osteuropa.

(APA)

 

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