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Dialog-backdrop Air Alps will wieder abhebenMit einem neu ernannten, außerordentlichen Geschäftsführer will die österreichisch-südtiroler Regionalfluglinie "Air Alps" um den Erhalt der Flugberechtigung in Österreich kämpfen. Oliver Ladurner, bis dato Pilot bei der Fluglinie, soll von nun an die Geschicke leiten und "Air Alps" aus der Krise führen, hieß es am Donnerstagabend in der italienischen Nachrichtenagentur ANSA. Derweil dauerte das Überprüfungsverfahren für die Betriebsbewilligung in Österreich an. Ladurner habe nach den Turbulenzen in den vergangenen Wochen bereits kurzfristig Aufgaben im Management übernommen. Als "einen ersten wichtigen Schritt in die richtige Richtung" bezeichnete Hans Krapf, einer jener Südtiroler Unternehmer, die Anteile an der Regionalfluglinie halten, die Entscheidung. Das letzte Wort liege allerdings bei Urs Peter Koller, Chef der Schweizer Investorenholding Remi Finanz- und Verwaltungs AG als Mehrheitseigentümer. Wichtig sei, dass die Flüge von Bozen nach Rom so schnell wie möglich wieder aufgenommen würden, fügte Krapf hinzu. In Österreich dauerte indes ein Überprüfungsverfahren weiter an. Nach APA-Information wird von den Behörden derzeit die Betriebsbewilligung in Österreich geprüft, unter anderem wird die finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmens unter die Lupe genommen. Die kleine Airline gilt aber bereits als "gegroundet". Sie fliegt nicht, weil sie bestimmte formale Voraussetzungen nicht erfüllt, die an den gewerblichen Transport von Personen oder Gütern geknüpft sind - darunter bis dato auch eine intakte Geschäftsführung. Eine Pleite der "Air Alps" war am Donnerstag in einem Zeitungsbericht ausgeschlossen worden. "Ein Konkurs ist im Moment kein Thema", wurde Koller in der "Tiroler Tageszeitung" zitiert. Geld sei in der Kasse, zudem werde ein Gesellschafterzuschuss diskutiert, fügte der Unternehmer hinzu. Koller hatte auch die Bestellung eines "Notgeschäftsführers für Air Alps" angekündigt. Kürzlich hatte auch die italienische Luftfahrtbehörde der "Air Alps" eine 15-Tages-Frist gestellt, um den Linienbetrieb zwischen Bozen und Rom wieder aufzunehmen. Geschehe das bis dahin nicht, könne die Südtiroler Landesregierung Anfang Februar die Konzession und die Slots an andere Fluglinien weitergeben. Für die Konzession der "Air Alps" gab es zuletzt drei Interessenten, einen lokalen, einen deutschen und einen aus der Schweiz. Die "Welcome Air" hatte die Südtiroler Regionalfluglinie im Dezember 2009 zu 76 Prozent übernommen. Die restlichen 24 Prozent blieben damals in Händen Südtiroler Unternehmer, der Region Trentino-Südtirol und der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA). (APA) mehr Branchen…
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