Mittwoch, 23. Mai 2012 a  
Dialog-backdrop
Artikel versenden

Am Freitag könnte jeder zweite Frankfurt-Flug ausfallen

Geben Sie hier die E-Mail-Adresse des Empfängers ein (z.B. m.mustermann@wb.com). Mehrere Empfänger werden durch Komma getrennt.

17.02.2012 | 09:48

A- A A+ Drucken Artikel weiterempfehlen zu den Kommentaren

Am Freitag könnte jeder zweite Frankfurt-Flug ausfallen

Luftfahrt. Der Streik am Frankfurter Flughafen sorgt auch am Freitag für zahlreiche Flugausfälle. Reisende brauchen viel Geduld.

dpa

In Frankfurt werden am heutigen Freitag viele Maschinen am Boden bleiben

Frankfurt. Flugreisende brauchen am Fraport, dem größten Flughafen Deutschlands, auch heute wieder viel Geduld. Am Vormittag waren bereits über 280 der insgesamt rund 1.300 geplanten Flüge des Tages gestrichen worden.

Insgesamt könnten bis zu 50 Prozent aller Flüge ausfallen. Am schwersten treffen die Streiks die Lufthansa und ihre Passagiere. Die größte deutsche Fluglinie musste 250 Flüge annullieren. Am Freitag sollten in der streikbedrohten Zeit von 8.00 bis 22.00 Uhr eigentlich 1082 Maschinen starten oder landen.

Die Flugfeld-Kontrolleure wollen am heutigen noch länge von 8.00 bis 22.00 Uhr streiken, der Arbeitskampf soll heute doppelt so lange dauern. Gestern hatten sie zwischen 15.00 und 22.00 Uhr die Arbeit niedergelegt. Dadurch seien 172 Flüge ausgefallen, teilte Fraport mit.

Kritik an der Gewerkschaft

Sowohl der Flughafenbetreiber Fraport als auch die Lufthansa kritisierten die Streikenden scharf. "Wir fühlen uns erpresst", hieß es bei der Fraport. Auch andere Gewerkschaften und Verbände verurteilten das Vorgehen der GdF als unsolidarisch und egoistisch. Die Lufthansa hatte am Donnerstag bereits 100 Flüge vorsorglich gestrichen. Das war etwa jeder dritte in der vom Streik bedrohten Zeit.

Der Flughafenbetreiber hatte in dem seit Monaten schwelenden Tarifkonflikt einen Schlichterspruch des Hamburger CDU-Politikers Ole von Beust abgelehnt und eine nachfolgende Erklärungsfrist der Gewerkschaft verstreichen lassen. Man wolle lediglich auf der Grundlage des bisherigen Angebots weiterverhandeln, erklärte Personalchef Herbert Mai. Die GdF will den Spruch nach eigenen Angaben umsetzen. Mai bezifferte die verlangten Steigerungen auf 64 bis 73 Prozent gegenüber dem Status quo.
Die DGB-Gewerkschaft Verdi verlangte vom Fraport-Vorstand die Rücknahme des ihrer Meinung nach bereits weit überhöhten Angebots. Angeführt von der GdF versuche eine kleine Minderheit von 200 Beschäftigten, sich auf Kosten anderer zu bereichern. "Der Betriebsfrieden ist nachhaltig gestört", sagte Verdi-Sekretär Gerold Schaub am Flughafen.

(APA/dpa/Reuters/ekh)

Kommentare… Kommentar hinzufügen…

mehr Branchen…

Branchen: Meistgelesen

/images/uploads/c/6/c/519276/rewe_gebaeude_foltin20120522160011.jpg
Rewe Österreich bekommt neuen Vorstand

Der Dreier-Vorstand der österreichischen Rewe International AG wird um Controler...

mehr Fotogalerien>

Fotogalerien Karriere

  • Watchlist Mai

    Menschen in Bewegung

    Watchlist April:

    Menschen in Bewegung

Keywords

Gefundene Orte

Gefundene Personen

mehr Fotogalerien>

Fotogalerien 

  • colourbox
    Erfindungsranking

    Österreichs innovativste...

    WB/Peroutka
    Bau-Skandal

    Besuch im Skylink-Terminal

  • Hypo

    Die Manager des Flops

    Wiener Hauptbahnhof

    Ausblick auf die Großbaustelle

mehr Fotogalerien>

Fotogalerien 

  • U-Ausschuss

    Das Who is Who des U-Ausschuss

    Ranking

    Die größten Handelsunternehmen...

  • Boot Tulln

    Österreichische Werften auf der...

    Exportbilanz

    Österreichs Außenhandel im Fokus