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Dialog-backdrop AUA kündigt Bord-KV - Zwangsmaßnahmen folgenBei der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines (AUA) eskaliert die Auseinandersetzung zwischen Unternehmen und Belegschaft um neue Kollektivverträge (KV). Am Mittwoch hat die Austrian überraschend den Bord-KV aufgekündigt. Damit droht 2.300 der 6.000 Mitarbeitern der Airline-Gruppe ein Zwangsumstieg auf den um 20 bis 25 Prozent billigeren Tyrolean-KV, sollte mit der Gewerkschaft nicht doch noch eine Einigung auf eine, wie es heißt, "Modernisierung" des jetzigen KV für das fliegende Personal (Piloten, Flugbegleiter) möglich sein. Die letzten Gespräche waren am Dienstag gescheitert, ein für Mittwoch geplantes Treffen kam gar nicht mehr zustande. Gespräche versus "Aktionen" Wenngleich die AUA ihren Schritt der KV-Aufkündigung nur als "vorsorgliche Maßnahme" vorbehaltlich doch noch weiterer Gespräche mit der Gewerkschaft ansieht, drohen von dort umgehend "Aktionen". Dies hatten jedenfalls Belegschaftsvertreter schon vorab für einen solchen Fall angekündigt. Das AUA-Management hofft doch noch auf ein Verhandlungsergebnis in den nächsten zwei Wochen - mit diesem Ansinnen hat sich AUA-Vorstandsdirektor Peter Malanik am Mittwoch direkt an vida-Gewerkschaftschef Rudolf Kaske gewandt. Derzeit gibt es innerhalb der AUA-Gruppe drei verschiedene Kollektivverträge: Austrian Boden (zuständig die GPA-djp), Austrian Bord (vida) sowie Tyrolean Boden und Bord (vida). Die Lauda Air hat Austrian-Verträge. (APA) mehr Branchen…
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