von Evelin Past | 14.02.2012 | 13:32
"Autofahrer sind die Melkkuh der Nation"
Steuern. Der Bundesobmann des Fahrzeughandels, Burkhard Ernst, verteidigte die Position der Autofahrer. Das Sparpaket bringt keine weiteren Belastungen für Kfz.
Als "Melkkuh der Nation" bezeichnte Burkhard Ernst, Bundesobmann des Fahrzeughandels, die Autofahrer - weil sie steuerliche Belastungen zu häufig treffen würden.
Autofahrer bleiben vom neuen Sparpaekt verschont. Bei den Verhandlungen rund um das neue Konsolidierungspaket konnten Zugriffe auf Autos und Tanken verhindert werden. „Die Belastungen für Autofahrer in den letzten Jahren sind oft gestiegen, wenn es galt finanzielle Nöte des Staates zu lindern", sagt Burkhard Ernst,Bundesobmann des Fahrzeughandels in einer aktuellen Aussendung der WKO.
Für ihn stünden Autofahrer ohnehin immer zu rasch im Fokus, wenn es um politische Themen oder um finanziellen Ausgleich geht. „Autofahrer sind die Melkkuh der Nation, die neben steuerlichen Belastungen auch von täglichen Schwankungen, etwa beim Tanken, betroffen sind", setzt er nach.
Kraftfahrzeuge bringen 5,8 Milliarden
Die drei wichtigsten Autosteuern zählen zu den größten Einnahmeposten des Finanzministeriums. So etws die Motorbezogene Versicherungssteuer oder auch Kraftfahrzeugsteuer, deren Höhe sich nach der Motorleistung richtet und von der Versicherung eingehoben wird. Dazu kommt die Normverbrauchsabgabe (NoVa), die bei der erstmaligen Zulassung eines Pkw abgeführt wird und die Mineralölsteuer (MöSt), als ein fixer Betrag je verkauftem Liter Kraftstoff. Kraftfahrzeuge spülen dem Staat insgesamt 5,8 Milliarden pro Jahr in die Kassen.
Ökoprämie Teil zwei?
„Ich bin jederzeit gesprächsbereit, wenn es darum geht nachhaltige Lösungen zur Verbesserung einer Gesamtsituation zu erarbeiten", ergänzt Burkhart. In diesem Zusammenhang erwähnt er etwa das Beispiel der Ökoprämie, die 2009 vom Fahrzeughandel initiiert wurde und Steuereinnahmen von rund 120 Millionen Euro eingebracht hat. An einer Neuauflage zeigt er sich interessiert.
1 Kommentar
es gibt genug leute die glauben,
wenn es elektroautos gibt, dass dann die steuerbelastung nachlässt. der staat kann gar nicht auf diese einnahmen verzichten. es werden andere steuern kommen um die möst zu ersetzen.
Von Gast: Gast: der realist am 14.02.2012 um 14:47
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