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Bei den heimischen Floristen blüht das Geschäft

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von Petra Spescha | 13.02.2012 | 16:40

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Bei den heimischen Floristen blüht das Geschäft

WB/Foltin

Die großen Blumenhändler sind solide aufgestellt. Im Vergleich mit anderen schwächelt die Branche jedoch leicht

Facts

KSV 1870 Top Ten
Bellaflora 198
Dehner Gartencenter 219
Gebrüder Leitner 227
IRIS 230
Klimesch Rosen 231
FleuraMetz 265
Flora 279
Blumen Nutschnig 282
WBH Blumenhandel 289
Salzburger Blumenhof 290

Am Valentinstag hat der Blumenhandel Hochsaison. Laut einem aktuellen Ranking des Kreditschutzverbandes KSV1870 scheinen vor allem die größeren Unternehmen der Branche mit den über das Jahr verteilten „Lostagen“ gute Geschäfte zu machen und profitabel zu wirtschaften. Dazu hat der KSV1870 hat alle heimischen Groß- oder Einzelhändler, die mehr als die Hälfte ihres Geschäftes mit dem Verkauf von Blumen machen, auf ihr Insolvenzrisiko geprüft (siehe Tabelle unten).
Auf einer Skala von 100 bis 700 wurden die Top Ten der Branche mit einem Ausfallsrisiko von 198 bis 290 bewertet. Das KSV-Rating bescheinigt ihnen damit eine einwandfreie Bonität. Sieger des Ratings ist der Pflanzengroßhändler Bellaflora, der als einziges Unternehmen mit „ausgezeichnet“ bewertet wurde. Die Grundlage für die Beurteilungen bildeten die Umsatz- und Eigenkapitalquote.

Schwach im Vergleich

Mit einem stetigen Umsatzwachstum und einer Eigenkapitalquote von durchschnittlich 42 Prozent machen die gelisteten Unternehmen also einen soliden Eindruck. Ein Blick über die gesamte Branche zeigt aber ein differenziertes Bild. Im Durchschnitt ergibt sich für die heimischen Floristen ein Wert von 343 Punkten. Ab einem Wert von 400 gilt beim KSV ein erhöhtes Ausfallsrisiko. „Insgesamt ist das Rating der Branche nicht wirklich berauschend. Im Vergleich liegt sie eher unter dem Durchschnitt anderer Händler“, sagt Günther Fasching, Leiter der Wirtschaftsinformation des KSV. Der Schuhhandel liegt in der KSV-Bewertung bei durchschnittlich bei 317 Punkten, die Frucht- und Gemüsesafterzeuger bringen es auf 310 Punkte. Das magere Abschneiden der Branche liegt laut Fasching an den geringen Eigenkapitalquoten der vielen kleinen Blumenhändler sowie dem starken Preiskampf.

Die meisten Blumenhändler gibt es übrigens in Wien, gefolgt von Niederösterreich und Oberösterreich. Schlusslicht sind Vorarlberg und das Burgenland. 

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