von Leo Himmelbauer | 30.01.2012 | 18:31
E-Wirtschaft spricht von ausgewogenem Anbot
KV-Verhandlungen. Gehaltserhöhungen in der E-Wirtschaft sind noch nicht auf Schiene. Arbeitgeber hatten 3,4 Prozent geboten.
Die zweite Verhandlungsrunde zu den KV-Erhöhungen zwischen Österreichs E-Wirtschaft und den Gewerkschaften GPA-DJP sowie PRO-GE wurde am Montag von der Arbeitnehmerseite abgebrochen. Die Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, Barbara Schmidt, bezeichnete am Abend in einer Aussendung das Angebot der E-Wirtschaft als ausgewogen: eine Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestgehälter und Mindestlöhne um 3,4 Prozent, die Erhöhung der Ist-Gehälter und Ist-Löhne um 3,4 Prozent und eine Einmalzahlung in der Höhe von 400 Euro.
Nach den gescheiterten Verhandlungen finden ab kommendem Mittwoch in ganz Österreich Betriebsversammlungen statt, teilte die Privatangestelltengewerkschaft GPA-djp mit. Das Angebot der Arbeitgeber entspreche "bei weitem nicht den Erwartungen der Beschäftigten", so der stellvertretende Geschäftsführer der GPA-djp Karl Proyer.
Die 140 Mitgliedsunternehmen von Oesterreichs Energie erzeugen mit knapp 21.000 Mitarbeitern mehr als 90 Prozent des österreichischen Stroms und betreiben die Transport- und Verteilnetze Österreichs.
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