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Entwickler PDI wird halb österreichisch

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von Andre Exner | 16.02.2012 | 00:32

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Entwickler PDI wird halb österreichisch

Immobilien. Der österreichische Entwickler SixB4seven übernimmt die Hälfte des deutschen Mitbewerbers PDI. Dieser baut Wohnungen im Wert von 400 Millionen €.

Peroutka

SixB4seven-Chef Peter Ulm steckt heuer 300 Millionen € in Immobilien. Der Schwerpunkt liegt auf Deutschland

Wien. Der Wiener Immo-Entwickler SixB4seven setzt die Deutschland-Expansion fort: Nach der Revitalisierung des Gewerbeobjektes Schrannenhalle in München im Vorjahr stieg das Unternehmen in den Wohnbau ein. Zwei neue Projekte mit je rund 20.000 Quadratmeter Wohnfläche wurden bereits im Dezember fixiert. Nun sichern sich die Österreicher den Hälfteanteil an einem großen Wohnbau-Entwickler.

Sixb4seven hat die 50-prozentige Beteiligung an der Düsseldorfer PDI Property Development Investors GmbH von der Rickmers Immobilien Management erworben. Damit beteiligen sich die Österreicher mittelbar an dem gesamten Entwicklungsportfolio der PDI in Deutschland. Allein die fünf derzeit entstehenden Projekte in München, Düsseldorf, Stuttgart und Frankfurt am Main sind 300 Millionen € schwer und umfassen rund 1000 Wohneinheiten.

Mathias Düsterdick, CEO und COO der PDI, hatte die Gesellschaft im September 2008 zusammen mit der Immobilientochter der Hamburger Rickmers-Reederei gegründet. In den vergangenen Jahren entwickelte die heute zwölf Mitarbeiter beschäftigende Gruppe Immobilien in München, Stuttgart, Frankfurt und Düsseldorf. Das Management um Düsterdick und Finanzvorstand Christoph Hüttemann hält weiter die übrigen 50 Prozent.

Verkauf an Investoren

Die ersten Projekte mit PDI sind bereits in Vorbereitung, sagt SixB4seven-CEO Peter Ulm. Nach Fertigstellung und Vermietung werden sie an institutionelle Investoren verkauft. "Der Bedarf an Wohnungen ist in Deutschland an Topstandorten sehr groß", sagt Ulm. "Darüber hinaus hat die Attraktivität der Wohnimmobilie als Investmentprodukt signifikant zugenommen."

Mit 200 Millionen € Investmentvolumen im Vorjahr spielt die erst 2009 gegründete SixB4seven in einer Liga mit Börsenotierten. Heuer will Ulm deutlich mehr als 300 Millionen € investieren. Neben dem CEO sind bei SixB4seven mehrere vermögende Privatinvestoren an Bord, darunter Gasometer-Entwickler Erwin Krause (Zwerenz & Krause).

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