Kälte belastet Stromnetz bis zum Anschlag
Elektrizität. Wegen der klirrenden Kälte war das Stromnetz in Österreich Anfang dieser Woche so hohen Belastungen ausgesetzt wie nie zuvor. Die Austrian Power Grid sieht derzeit die Stabilität im Netz aber noch nicht in gefahr.
Zu den Tageszeiten mit dem höchsten Verbrauch wurden Lastspitzen von 10.000 Megawatt (MW) erreicht, hieß es am Mittwoch seitens der Verbund-Übertragungsnetztochter Austrian Power Grid (APG) zur APA. Dies sei ein Wert, wie er noch nie im heimischen öffentlichen Netz registriert wurde. Das Netz sei aber dennoch stabil, wurde betont: "Da ist sicher noch Spielraum nach oben."
Normalerweise liege die Last bei rund 8.500 MW, im Herbst seien es 8.200 bis 8.700 MW gewesen. Anfang dieser Woche sei man um rund 15 Prozent darüber gelegen in den Spitzenverbrauchszeiten.
Durch die nachfragebedingt gestiegenen Strompreise wurde in Europa zuletzt offenbar so ziemlich jedes Kraftwerk ans Netz gehängt, hieß es dazu in Branchenkreisen. Sogar Länder wie Italien und das Atom-Ausstiegsland Deutschland hätten dieser Tage stark exportiert.
(APA)
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