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Dialog-backdrop Domoferm verhandelt mit Hörmann und FinanzinvestorenKartellbehörden in Deutschland und Österreich prüfen derzeit, ob Branchen-Riese Hörmann den Mitbewerber Domoferm übernehmen darf. Auch mit Finanzinvestoren wird verhandelt, heisst es am Donnerstag.
6000 Mitarbeiter, eine Milliarde € Umsatz, das macht die im Familienbesitz stehende deutsche Hörmann-Gruppe zu einem Big Player im Bereich Türen, Tore und Zargen. Knapp 1000 Mitarbeiter und zuletzt nur noch 104 Millionen € Umsatz, das macht die niederösterreichische Domoferm International zu einem wichtigen Player in Österreich und dem benachbarten Ausland. Am Dienstag haben die Deutschen bei der Bundeswettbewerbsbehörde in Wien die Übernahme der Niederösterreicher angemeldet. Bis 20. März können Einsprüche angemeldet werden. Es wird spannend, wie die Wettbewerbshüter den geplanten Deal beurteilen, auch beim deutschen Bundeskartellamt liegt die Übernahme zur Prüfung auf, schon seit 2. Februar. Für die Neumayer Privatstiftung, der Domoferm gehört, könnte der Verkauf jedenfalls ein Befreiungsschlag sein. Domoferm International hat schwierige Zeiten hinter sich. 2010 wurde zwar bei einem Umsatzrückgang von 112,4 auf 104,4 Millionen € das Betriebsergebnis auf 5,35 Millionen € mehr als verdoppelt. Doch machten dem Unternehmen die Restrukturierungsaufwendungen zu schaffen. Schon 2009 waren ausserordentliche Aufwendungen von 7,6 Millionen € angefallen, 2010 kamen nochmals 3,3 Millionen € hinzu. Es fiel ein Jahresfehlbetrag nach Minderheiten von 0,6 Millionen € an, der Bilanzverlust betrug 4,55 Millionen €. Der APA gegenüber sagte Domoferm-Geschäftsführer Guido Felix am Mittwoch, dass die Übernahme durch Hörmann noch fixiert sei. Die Anmeldung bei den Kartellbehörden sei lediglich erfolgt, um zu prüfen, ob der Deal wettbewerbsrechtlich überhaupt möglich sei. Die Endverhandlungen mit den Bietern - wie viele mögliche Investoren noch im Rennen seien, wollte er nicht sagen - werde in der dritten oder vierten Märzwoche stattfinden. Bis dahin solle auch "Rechtssicherheit" herrschen, ob der Unternehmenszusammenschluss überhaupt genehmigt würde. In einer OTS-Meldung vom Donnerstag ist davon die Rede, das mehrere Strategen und Finanzinvestoren ihr Interesse bekundet hätten und einen Einstieg bei Domoferm prüfen. im Wortlaut: Auf Wunsch eines potentiellen strategischen Investors wurde bereits während des laufenden Bieterverfahrens eine Anmeldung des möglichen Zusammenschlusses sowohl beim deutschen Bundeskartellamt als auch bei der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde eingereicht. Dadurch sollen für strategische Investoren im Vergleich zu Finanz-Investoren potentiell bestehende Wettbewerbsnachteile bei Bieterverfahren aufgrund der zeitlichen Anforderungen der Zusammenschlusskontrolle ausgeglichen werden. Domoferm gehe es nach der Restruktuierung wirtschaftlich gut. 2011 wuchs der Umsatz wieder auf 117,3 Millionen €, das EGT war sowohl 2010 als auch 2011 positiv, so Domoferm-Geschäftsführer Guido Felix. Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Branchen…
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1 Kommentar
Wer's glaubt wird seelig ;-). Schönreden nutzt auch nichts mehr......
Von Gast: Gast: outsider am 22.02.2012 um 19:51
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