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Dialog-backdrop Porr krempelt die Immo-Sparte umImmobilien. Der Baukonzern Porr legt die Bauträger Porr Solutions mit der eingegliederten Strauss & Partner Immobilien GmbH zusammen. Wien. Der Bauträger Porr Solutions ist bald Geschichte: Aus der Development-Tochter von Österreichs drittgrößtem Baukonzern und der vor etwa einem Jahr in den Konzern eingegliederten Strauss & Partner Immobilien GmbH wird die Strauss & Partner Development GmbH. "Dass zwei Bauträger parallel am Markt sind, macht keinen Sinn", erklärt Porr-CEO Karl-Heinz Strauss. Er erhofft sich aus der Zusammenführung eine Effizienzsteigerung. In den Geschäftsführungen der neuen Sparten ändert sich einiges, Mitarbeiter werden aber keine abgebaut - im Gegenteil: "Wir sind auf der Suche nach qualifizierten, neuen Leuten", sagt der CEO. Im Vorjahr setzten die Unternehmen rund 300 Millionen € um, heuer erwartet Strauss für die neue GmbH einen Umsatz in derselben Größenordnung. Entwickelt werden alle Objektarten von Büros über Wohnhäuser und Pflegeheime bis zu Hotels. Das aktuelle Highlight sind zwei Hotelprojekte an prominenten Standorten in Berlin, in Luzern wird zudem ein Ramada-Hotel gebaut. Fokus aus D-A-CH-Region Was Märkte betrifft, liegt der Fokus auf der D-A-CH-Region und Südosteuropa. "In Russland planen wir keine Aktivitäten", sagt Strauss: In Ländern, wo die Porr-Beteiligung UBM Immobilien entwickelt, sei keine Marktpräsenz geplant. Die einzige Ausnahme sei Deutschland, dort werde man sich mit dem UBM-Management abstimmen. Dafür wandert die Facility Management-Sparte der UBM zur Porr und wird mit den bisherigen Facility-Töchtern des Baukonzerns zur neuen Porreal verschmolzen. Der Umsatz der neuen Sparte soll heuer 30 Millionen € betragen. Wachstum durch Zukäufe sei in diesem Bereich laut dem CEO ebenfalls möglich. Derzeit steht die EVN-Tochter First Facility zum Verkauf. "Wir waren interessiert, EVN hat uns aber die kalte Schulter gezeigt", sagt Strauss. Aktiensplit 1:5 möglich Die Porr-Kapitalerhöhung ist auf Schiene, die Details soll eine außerordentliche Hauptversammlung im März entscheiden. Die Aktion ist trotz des rauen Börsewetters zum Erfolg verdammt: Die Zustimmung der Großaktionäre Ortner und B &C, die knapp zwei Drittel der Aktien halten, liegt bereits vor. Der CEO möchte seinen sechsprozentigen Anteil auf zehn Prozent erhöhen. Zudem könnte die mit zehn Prozent beteiligte türkische Renaissance-Gruppe bei der Kapitalerhöhung ihren Anteil aufstocken. Um die Liquidität der Aktie zu erhöhen, plant die Gesellschaft einen Aktiensplit - möglich ist das Verhältnis 1:5. "Porr ist ein attraktives Unternehmen", sagt der CEO. "Die Aktie ist nicht nur für mich, sondern auch für Kleinanleger interessant." mehr Branchen…
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