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RLB Burgenland meldet fast zehn Prozent Gewinnplus

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01.02.2012 | 14:10

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RLB Burgenland meldet fast zehn Prozent Gewinnplus

Banken. Im Vorjahr stieg das Betriebsergebnis um 9,8 Prozent auf 53 Mio. Euro, erklärte Generaldirektor Julius Marhold bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt. Die Bilanzsumme wuchs um 5,3 Prozent auf 6,3 Mrd. Euro.

Beigestellt

Eisenstadt. 2012 erwarte man "ein schwieriges Jahr mit sehr vielen Unbekannten". Man sei "für die Windstärke Zehn gerüstet", bleibe aber gleichzeitig optimistisch. Mit einem Kernkapital von 294 Mio. Euro und einer Kernkapitalquote von 9,72 Prozent sieht man sich aber gut gerüstet und erfülle schon jetzt die Vorgabe von Basel III und der EBA (European Banking Authority), so Marhold. Das Burgenland sei jenes Bundesland, wo die Raiffeisenbankengruppe über die höchsten Liquiditätsreserven verfüge. Bei den Krediten hielten sich die Ausfälle in Grenzen: "Wir sind also hier deutlich unter den Budgets", erklärte der RLB-General.

Die Ausleihungen sind im Vorjahr um 4,5 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro anstiegen. "Für das Burgenland, können wir sagen, wird es keine Kreditklemme geben", meinte Marhold: "Aus den Gesprächen merken wir: Den Firmen geht es gut, aber es ist eine Verunsicherung da und sie warten zu." Momentan gehe der Trend eher dahin, dass die Firmen Projekte nach hinten verschieben würden, als dass die Bank bremse.

2011 sei von den Rahmenbedingungen her "kein einfaches Jahr" gewesen. Dennoch habe man über 5.000 Neukunden gewonnen und halte nun insgesamt bei rund 221.000. Bei den Veranlagungen habe man einschließlich Wertpapieren und Aktien um 1,5 Prozent auf 5,6 Mrd. Euro zugelegt. Zu den Highlights des Vorjahres zählte der Generaldirektor den Weltspartag mit einem "Rekordergebnis" von mehr als 60 Mio. Euro Einzahlungen.

Bei einer Anzahl von 268.000 Sparkonten müsste statistisch "eigentlich fast jeder Burgenländer ein Sparbuch bei uns haben", sagte Marhold. Die Raiffeisenbankengruppe hat im Burgenland 905 Mitarbeiter, einschließlich der Tochterbetriebe belaufe sich die Zahl auf rund 1.400.

(APA)

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1 Kommentar

Eine Bankbilanz ist nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben wurde

Nach den IFRS-Regeln haben die Banken derartigen Spielraum bei der Bewertung, insbesonders bei der Bewertung fauler Kredite und toxischer Wertpapiere, dass von Bilanzwahrheit überhaupt keine Rede mehr sein kann.

Bilanzschönung ist ein sehr vornehmer Ausdruck, für das, was gemacht wird.

Von Gast: Gast: Carl Marx am 01.02.2012 um 18:14

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