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Dialog-backdrop Startschuss zur Handy-Epoche 4.0Mobilfunk. Am Valentinstag präsentierte A1 das erste LTE-Handy. Die Netzbetreiber rüsten für die vierte Mobilfunkgeneration auf.
Noch schneller, eventuell rauschfreier, kristallklarer, ohne Ruckelbild und im Optimalfall auch im letzten Winkel Österreichs nutzbar: Das LTE-Handy Velocity 4G von HTC FactsHTC Velocity 4GDas HTC Velocity 4G ist mit einem 4,5 Zoll IPS-Display mit 540 x 960 Pixeln Auflösung ausgestattet, das Betriebssystem ist Android in der Version 2.3.7. Als Prozessor dient ein 1,5 GHz Dualcore-Schrittmacher. Zu 1 GB Arbeitsspeicherund kommen 16 GB Flash-Speicher, eine 8 Megapixel-Kamera, GPS und HD-Videofunktion (720p) ergänzen die Ausstattung. Weitere Details sind ein HDMI-Port, ein microSD-Karten-Einschub, Bluetooth 3.0 und eine 1,3 Megapixel-Kamera an der Vorderseite.
ZitiertLivia Dandrea-Böhm, A1Im März werden von LTE-Netzen auch Gespräche zu UMTS-Handys möglich sein. ZitiertRobert Chvátal, T-Mobile AustriaWir prüfen noch LTE-Handys, der Netzausbau geht heuer weiter. vergrößernGrafik
A1 hat das Jahr 2012 zum "LTE-Jahr" ausgerufen. Bis Ende 2013 will der Marktführer 25 Prozent der Bevölkerung mit dem UMTS-Nachfolger erreichen. Zur Investitionshöhe schweigt man sich aus. Das erste LTE-Handy von HTC bringt A1 ab März auf den Markt. vergrößernGrafik
T-Mobile ist 2008 als erster Betreiber in Österreich mit LTE gestartet. Mit USB-Sticks können Laptopnutzer den schnellen Internetzugang via Mobilfunk nutzen. LTE-Handys will T-Mobile im Verlauf des ersten Halbjahres 2012 erstmals verkaufen vergrößernGrafik
"3"/Orange. Ein gespaltenes Bild zeigt sich bei Orange und "3". Orange wird bis zur endgültigen Übernahme durch "3" nichts mehr in LTE investieren. "3" hat angekündigt, gemeinsam mit seinem Netzausrüster ZTE rasch ein LTE-Netz aufzubauen Wien. Jetzt kommt die vierte Mobilfunkgeneration LTE (Long Term Evolution) richtig in die Gänge. Am Valentinstag präsentierte A1 gemeinsam mit dem Handyhersteller HTC das erste LTE-Handy, das HTC Velocity 4G. Ab März wird es in Österreich verkauft. LTE ist die Nachfolgetechnologie von UMTS, und obwohl noch nicht einmal die dafür benötigten Frequenzen vergeben sind, arbeiten die heimischen Mobilfunkanbieter seit Langem daran. T-Mobile hat seinen Testballon bereits 2008 im Raum Innsbruck gestartet. Seither können Laptop-Nutzer mittels USB-Datenstick mit noch höheren Übertragungsraten als bei UMTS im Internet surfen. Höherwertiger Content wie Video-Streaming, Multimediaanwendungen und schnellere Übertragung von Daten sollen LTE an die Leistungsfähigkeit des Festnetzes heranbringen. Seit Oktober 2010 bietet auch A1 LTE an, allerdings bisher wie die Konkurrenz nur für Laptopnutzer. Die Technologie sei ausgereift, heißt es bei den Netzausrüstern unisono. In der Praxis gibt es jedoch zu wenige LTE-fähige Mobiltelefone und das Handover von einer Datenzelle in eine andere funktioniert schlecht. Probleme verursacht auch, dass bisherige LTE-Handys nicht erkennen, ob ein Gespräch aus dem GSM-Netz oder dem UMTS-Netz ins LTE-Netz vermittelt wird. Vermittlungsproblem "Das Problem mit dem Handover haben wir gelöst", sagt A1-Sprecherin Livia Dandrea-Böhm. Ab März sollen LTE-Calls in Städten wie Wien und St. Pölten möglich sein. Bei T-Mobile werden LTE-Calls noch getestet. "Wir prüfen noch verschiedene LTE-Handys, der Netzausbau geht heuer weiter", sagt Robert Chvátal, Geschäftsführer von T-Mobile Austria. Beim zweitgrößten Anbieter setzt man vorläufig noch auf den Verkauf von USB-Sticks mit LTE-Funkanschluss. Funkstille bei LTE ist seit der Bekanntgabe des Übernahmedeals durch "3" bei Orange eingetreten. Die Investitionen wurden gestoppt. Bis zur endgültigen Übernahme durch Hutchsion 3G nach der Prüfung durch die EU-Wettbewerbsbehörde werden sämtliche Investitionen für das bestehende UMTS-Netz verwendet. Übernehmer "3" hat bereits angekündigt mit dem chinesischen Telekomausrüster ZTE, der gleichzeitig als Betreiber ein neues Netz aufgebaut hat, massiv in LTE zu investieren. "Wir werden weiterhin aggressiv agieren", sagt "3"-Chef Jan Trionow. Nicht nur bei Preisen, sondern auch bei der Technologie will die bisherige Nummer vier mit der Orange-Übernahme die Verfolgung der beiden Netzbetreiber A1 und T-Mobile aufnehmen. Langfristiges Ziel: "3" will in Österreich mindestens Rang zwei erklimmen. Relativ ruhig ist es noch bei den Handyherstellern, was die Produktion von LTE-Handys betrifft. Weltmarktführer Nokia hält sich zu LTE-Plänen bedeckt. Zum Handy-Congress in Barcelona wollen die Finnen angeblich ein neues LTE-Handy präsentieren. Samsung, die Nummer zwei, will ebenso wie der koreanische Konkurrent LG im ersten Quartal Smartphones mit LTE-Funk präsentieren. Apple, das heuer das iPhone 5 auf den Markt bringen wird, will angeblich auch auf LTE setzen. Und aus dem "Reich der Mitte" wollen Huawei und ZTE neben neuesten Smartphones auch Tablet-PCs mit LTE-Funkschnittstelle auf den Weltmarkt bringen. mehr Branchen…
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