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Valentinstag: 100 Millionen € für die Liebe

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von Petra Spescha | 13.02.2012 | 07:52

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Valentinstag: 100 Millionen € für die Liebe

Handel. Immer mehr Branchen wollen ihren Anteil am Valentinstagsgeschäft. Am Tag der Liebe macht der Handel heuer mehr als 100 Millionen € Umsatz.

dpa/Widmann

Rund 34 € investieren die Österreicher heuer im Durchschnitt in ein Valentinstagsgeschenk für ihren Partner

Wien. Am 14. Februar ist Valentinstag. Traditionell profitieren Floristen und Chocolatiers vom "Tag der Verliebten". Immer öfter naschen jedoch auch Branchen wie der Buch-und Teehandel sowie Fluglinien am Millionengeschäft mit.

Mit günstigen Valentinstagsangeboten für zwei wollen etwa Lauda Air und Austrian Airlines zusätzliche Kunden gewinnen. Die Buchungen laufen vorwiegend online und sind ein Erfolg: "Die Kunden warten auf diese Sonderaktionen. Man macht sie, damit die Leute buchen, und das tun sie auch", sagt AUA-Pressesprecherin Ursula Berger.

Im Onlineshop des Teehauses Demmer fragen die Kunden in den vergangenen zwei Wochen verstärkt "Liebe aus der Tasse", eine Dose mit Rosenknospen, nach.

Und auch der Buchhandel bekommt durch gezielte Aktionen sein Stück vom Kuchen ab: Thalia-Geschäftsführer Josef Pretzl spürt die Dynamik des Valentinstags: "Das Geschäft zum Valentinstag wird tendenziell immer mehr. Der Muttertag ist aber immer noch stärker."

Umsatz stagniert

Inzwischen schenkt immerhin jeder zweite Österreicher seinem Partner am 14. Februar einen kleinen Liebesbeweis und gibt dafür rund 34 € aus. Dem österreichischen Handel wird der feierliche Anlass heuer wieder mehr als 100 Millionen €bringen, allein 20 Millionen in Wien. "Die Umsätze bewegen sich damit auf dem Niveau des Vorjahres", sagt Roman Seeliger, stellvertretender Geschäftsführer der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer.

Den Grund für die Stagnation sieht Seeliger in den vielen Events, auf die sich der Handel jedes Jahr aufteilt: "Der Vatertag hat Zugewinne und an Halloween hätte vor ein paar Jahren niemand gedacht." Seeliger bemerkt, dass der Onlinehandel im Kommen ist: "Die Werbebudgets verlagern sich dorthin."

Online im Kommen

Tatsächlich liegen Umsatzzuwächse im Onlinegeschäft laut E-Commerce-Berater Markus Wagner an Tagen wie dem Valentinstag im einstelligen Prozentbereich. Onlineshopping steht in Österreich erst am Anfang: "Das sind die ersten Anzeichen für den Boom, der in den nächsten Jahren kommen wird."

Christoph Schram, Head of E-Commerce der Agentur Wunderman PXP räumt Anbietern von personalisierten Geschenken künftig das größte Potenzial ein: "Ein Buch in Herzerlpapier einwickeln und verschicken kann jeder." Selbst mit Valentinstags-Apps ließe sich Geld verdienen.

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