von Oliver Jaindl | 13.02.2012 | 08:20
VKI: WKÖ droht, Mitgliedschaft zurückzulegen
Konsumentenschutz. Sorgen um die Zukunft.
Wien. Mit einem Festakt hat der VKI am Freitag sein 50-Jahres-Jubiläum gefeiert. Das Fest im Stadtsaal in der Wiener Mariahilfer Straße war von Sorgen der Belegschaft um die Zukunft überschattet. Die Einnahmen des Vereins nehmen real betrachtet seit Jahren ab, dazu droht noch die WKÖ mit ihrem Austritt.
Die Mitglieder des Vereins sind die Sozialpartner, die jährlich wie auch die Republik den VKI unterstützen. Knapp 80 Prozent des Etats (über zehn Millionen €) kann der VKI aus eigener Kraft bestreiten. Laut den Betriebsrätinnen Ulrike Docekal und Julia Jungwirth sei die Mannschaft aber mittlerweile an der Leistungsgrenze. Allein nach der Finanzkrise waren 2500 Anleger zu beraten.
Einsparungen
Das Ministerium hat ausgeschlossen, dass -in Zeiten des Sparpakets -Zuschüsse erhöht werden. WKÖ-Sprecher Rupert Haberson mahnt ein, dass sich der VKI auf weitere Einsparungspotenziale konzentrieren soll. Er schließt nicht aus, dass die WKO ihre Mitgliedschaft heuer zurückzieht -mehr bezahlen wird sie keinesfalls.
Die WKÖ leistet jährlich 250.000 €. Der ÖGB zahlt 1000 €. Größter VKI-Sponsor ist die AK mit 660.000 €."Es ist wichtig, dass der VKI die öffentliche Aufgabe Konsumentenschutz wahrnimmt. Ansonsten würden es private Anbieter machen -teurer und wahrscheinlich nicht so objektiv", sagt Gabriele Zgubic von der AK.
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