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VKW und EnBW investieren hunderte Millionen in Wasserkraft

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07.02.2012 | 14:10

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VKW und EnBW investieren hunderte Millionen in Wasserkraft

Die Vorarlberger Illwerke AG und die Energie Baden-Württemberg haben ihre Verträge zur Zusammenarbeit verlängert und gleichzeitig ein 600 Millionen Euro schweres Ausbauprogramm bekannt gegeben.

VKW/Beigestellt

Der baden-württembergische Energieversorger sichert sich dadurch 50 Prozent der Speicher- und Regelenergie aus den Kraftwerken der Illwerke, beteiligt sich dafür aber auch in diesem Umfang an den Jahreskosten des Vorarlberger Stromproduzenten. Der Bereits bestehende Vertrag wird nun um zehneinhalb Jahre bis 2041 verlängert.

Großinvestitionen

Gleichzeitig wurde verlautbart, dass die EnBW mit den Illwerken das Obervermuntwerk II und das Rellswerk errichten werden. Der deutsche Energiekonzern beteiligt sich finanziell auch an den Erweiterungen der Umspannanlage Bürs. "Insgesamt geht es dabei um ein Investitionsvolumen von rund 600 Millionen Euro", betonte Landeshauptmann Markus Wallner als Eigentümervertreter.
Durch die Partnerschaft mit der EnBW - das heißt mit der Vermarktung von 50 Prozent des Energiedargebots auf Jahreskostenbasis mit Gewinnzuschlag und 50 Prozent Eigenvermarktung - sei bis 2041, also auf fast 30 Jahre hinaus eine optimale Risikostreuung gegeben, führte Illwerke-Vorstandsvorsitzender Ludwig Summer aus.

Pumpspeicherkraftwerk

Obervermunt II wird das zweitstärkste Kraftwerk der Vorarlberger Illwerke AG. Mit seiner installierten Nennleistung von 360 Megawatt soll es die Engpassleistung der Kraftwerksgruppe Obere Ill-Lünersee im Turbinenbetrieb um rund 21 Prozent von 1.698 auf 2.058 Megawatt und im Pumpbetrieb um rund 36 Prozent von 999 auf 1.359 Megawatt erhöhen. Das Wasser kann bei Bedarf aus dem Vermuntsee jederzeit wieder in den Silvrettasee zurück gepumpt werden. Die Bauzeit beträgt rund fünf Jahre und könnte 2018 mit dem Probebetrieb der Anlage abgeschlossen werden.

(ekh)

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