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Eine Chefin abseits aller Klischees

04.11.2008 | 13:52 | Alexander Pfeffer, Christoph Pridun (wirtschaftsblatt.at)

Verleihung: Infineon Austria-CEO Monika Kircher-Kohl ist WU-Managerin 2008

Wien. Ihr erfrischender Zugang zu Innovationen, ihr ­moderner Stil der Mitarbeiterführung und nicht zuletzt ihr gesellschaftliches Engagement machten Monika Kircher-Kohl zur WU-Managerin des Jahres 2008. Die Chefin von Infineon Austria nahm die Auszeichnung am Montagabend in der Wirtschaftsuniversität feierlich entgegen. In seiner Laudatio würdigte Helmut Kasper, Vorstand des WU-Departments Management, die Preisträgerin als „so vielseitig, dass sie kaum einzuordnen ist - sie bricht alle Klischees". Die neue WU-Managerin erinnerte sich in ihrer Dankes­rede an ihre eigene Uni-Zeit: „An der WU studieren heute in etwa gleich viele junge Menschen wie meine Heimatstadt Villach Einwohner hat. Ich habe noch zu ganz anderen Bedingungen mein WU-Studium absolviert und die Herausforderungen sind erheblich gewachsen. Umso erfreulicher ist für mich das erfolgreiche Abschneiden der WU im aktuellen Ranking der Financial Times. Die WU muss den eingeschlagenen Weg der Internationalisierung beharrlich fortsetzen". Neben dem WU-Rektorat mit Christoph Badelt an der Spitze gratulierten u. a.: Siemens-­Generaldirektorin und WU-Managerin 2006 Brigitte Ederer, Böhler-Uddeholm-Vorstandsvorsitzender Claus Raidl, Casinos Austria-CEO Kurt Stoss, Bawag-Vorstand Regina Prehofer, IV-Generalsekretär Markus Beyrer, Ex-ÖGB-Präsident Fritz ­Verzetnitsch, Ex-Finanz­minister Ferdinand Lacina, WU-Ehrensenator und WU-Manager 1994, Walter Wolfsberger, die frühere Nationalbank-Präsidentin Maria Schaumayer sowie Heide Schmidt vom Institut für eine Offene Gesellschaft. Aus der deutschen Infineon-Konzernzentrale kamen Reinhard Ploss, Mitglied des Vorstands der Infineon Technologies und Aufsichtsratsvorsitzender der Infineon Technologies Austria AG sowie Marco Schröter, Finanzvorstand der Infineon Technologies.


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