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Dialog-backdrop Operation GesundheitDiskussion: Klub für Frauen nimmt das Gesundheitssystem unters Messer Wien. Der Fortschritt der Medizin nimmt rasant zu - auch die Kosten explodieren. Wie soll in Zukunft das Gesundheitssystem finanziert werden? Wer entscheidet letztendlich, wer wie lange am Leben erhalten wird? Fragen wie diesen ging der jügste Klub für Frauen mit einer Expertenrunde im Haus der Forschung nach. Obwohl das Gesundheitssystem in Wien „spitze" sei, gebe es „keine Gerechtigkeit und keine Chancengleichheit, weder in der Gesellschaft noch im Gesundheitssystem", bemängelte Anti-Aging-Experte Siegfried Meryn. Österreich solle sich am skandinavischen System orientieren und eine breite Debatte zum Thema Gesundheit beginnen, nach dem finnischen Motto: „Health in all policies." „Gesundheitspolitik ist Sozialpolitik mit anderen Mitteln", führte Gesundheitsökonom Christian Köck aus. Für ihn sei es „unethisch, nicht über Kosten zu sprechen". Er forderte mehr „Ergebnisqualität" und eine „objektivierte Kosten-Nutzen-Rechnung" in Bezug auf Mittelverwendung. Die Wiener Gesundheits-Stadträtin Sonja Wehsely betonte, sie stelle sich gerne einer Diskussion mit dem Ziel, im Verwaltungsbereich Kosten einzusparen, damit eine optimale Gesundheitsversorgung für alle möglich sei. Initiatorin Gabi Spiegelfeld wies darauf hin, dass offensichtlich Privatinitiativen und mediale Berichterstattung notwendig seien, um auf mehr People…
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