Mittwoch, 23. Mai 2012 a  
Dialog-backdrop
Artikel versenden

"Die Krise beginnt im Kopf"

Geben Sie hier die E-Mail-Adresse des Empfängers ein (z.B. m.mustermann@wb.com). Mehrere Empfänger werden durch Komma getrennt.

von Evelin Past | 14.02.2012 | 10:06

A- A A+ Drucken Artikel weiterempfehlen zu den Kommentaren

"Die Krise beginnt im Kopf"

Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny, Lenzing-Chef Peter Untersberger und AMAG-CEO Gerhard Falch plädieren für mehr Optimismus in der Wirtschaft.

WB/Peroutka

Nationalbank Gouverneur und EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny befürchtet kein Aufkeimen einer Inflation.

"Die Billigung des Sparpakets durch das griechische Parlament ist ein Meilenstein in der Beruhigung der aktuellen Euro-Krise." Das sagte Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny im Rahmen der Jahresauftaktveranstaltung 2012 des Bankhaus Spängler in Linz. Nowotny betonte, dass die Abwehr einer langen Phase der wirtschaftlichen Stagnation nun die Hauptaufgabe für die nächste Zukunft sei.

Japan-Vergleich

Der Ökonom warnte eindringlich vor der Gefahr einer ähnlichen Situation wie in Japan der letzten Jahrzehnte. Ein von vielen Experten befürchtetes Aufkeimen einer Inflation sieht Nowotny jedoch nicht: "Dieses Thema haben wir seitens der Europäischen Zentralbank im Griff."

Positiver Spirit

Für Peter Untersberger ist "Liquidität das Gebot der Stunde." Als Gastredner erklärte der Vorstandsvorsitzende der Lenzing AG, dass die Krise vor allem im Kopf beginne - und sie auch dort enden würde. Deshalb ist sei es für Unternehmer gerade jetzt besonders wichtig, ihren Mitarbeitern einen positiven Spirit zu vermitteln.

Auch Gerhard Falch, Vorstandsvorsitzender der AMAG, plädierte für eine gehörige Portion Optimismus. Dabei nahm er auch die höchsten Politiker der EU mit in die Pflicht: "Es ist wichtig, dass beispielsweise Madame Lagarde, die Vorsitzende des Internationalen Währungsfonds IWF, aufpasst, mit ihren Aussagen die Rezession der Realwirtschaft nicht geradezu herbei zu reden." Wie auch Untersberger wies Falch auf volle Auftragsbücher hin. Das Motto müsse also lauten: "Kopf hoch und weiterkämpfen."

Gesund durch die Krise

Auch Helmut Gerlich, Vorstandssprecher im Bankhaus Spängler, und Johann Penzenstadler, Leiter der Region Oberösterreich, schlossen sich dem allgemeinen Tenor an. So betonte Gerlich, dass sein Haus gesund durch die letzten Finanzkrisen gekommen sei. "Die Familienaktionäre sind langfristig ausgerichtet und lassen genügend Kapital zur Weiterentwicklung im Unternehmen."  

Kommentare… Kommentar hinzufügen…

mehr People…

mehr Fotogalerien>

Fotogalerien 

  • 4.000 Ausgaben WirtschaftsBlatt

    Die Feier des WirtschaftsBlatts

    Das Business-Masters Turnier

    WirtschaftsBlatt spielt Golf

  • ALC 2010

    Die Siegerehrung in der Hofburg

    ALC 2010

    Die Bilder von der Gala

WirtschaftsBlatt Housewarming

Unsere Gäste beschreiben ihre Eindrücke vom neuen Büro - Teil 1

mehr Fotogalerien>

Fotogalerien Karriere

  • Watchlist Mai

    Menschen in Bewegung

    Watchlist April:

    Menschen in Bewegung

WirtschaftsBlatt Housewarming

Unsere Gäste beschreiben ihre Eindrücke vom neuen Büro - Teil 2