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Novomatic dringt in die Spielhölle von Talinn vor

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von Bernhard Fischer | 30.10.2008 | 16:36

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Novomatic dringt in die Spielhölle von Talinn vor

Der österreichische Glücksspielkonzern Novomatic fasst in Estland weiter Fuß und überrascht die Glücksspielbranche mit einem Übernahme-Coup.

WB/Tanzer

Rund 5000 Automaten betreibt Novomatic im Baltikum

Ein zweites Las Vegas wollte die estnische Regierung in der Hauptstadt Talinn errichten. Grund genug für den österreichischen Glückspielkonzern Novomatic, den Casinobetreiber Play-In Casino Group AS zu übernehmen. Eigentümerin war die Österreicherin Cornelia Schweiger. Über den Kaufpreis wurde nichts bekannt.

Nur soviel: Der Umsatz der Play-In-Casinos betrug zuletzt 7,54 Millionen €, der Nettogewinn sackte zuletzt von einer Million € auf 30.000 € ab.

Höhere Steuern

Die Übernahme mag ein Schnäppchen sein, doch „die Marktverhältnisse in Estland werden schwieriger", sagt der WKO-Handelsdelegierte Johannes Brunner. Tallinn will in den nächsten Jahren die Steuern für Glücksspielbetreiber drastisch erhöhen: Von 450 € pro Slot-Maschine auf 640 €.

Damit ergibt sich in Estland eine geschätzte Mehrbelastung von 114.000 € für Novomatic. Im Baltikum ist Novomatic mit insgesamt rund 5000 Automaten vertreten.

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