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Dialog-backdrop Kelag startet die Expansion nach SüdosteuropaDie Kärntner Elektrizitätsgesellschaft Kelag hat ihren angekündigten Schritt ins Ausland umgesetzt, berichtete Vorstand Harald Kogler beim CEE-Wirtschaftsforum in Velden. Velden. Biomasseprojekte in Slowenien, ein Wasserkraftwerk im Kosovo, Windparks in Bulgarien – die Kelag hat die ersten Energieprojekte in Südosteuropa verwirklicht. Windparks kommen In Slowenien setzt die Kelag bisher auf Biomasse und ist gerade dabei, eine Fernwärmeversorgung für die Stadt Lenart zu errichten. Außerdem stellt die Kelag Wärme auf Basis von Biomasse für zwei Einkaufszentren in Nova Gorica und Kranj zur Verfügung. In Bulgarien wurde ein Windpark in der Nähe von Varna errichtet, und Ende 2009/Anfang 2010 soll ein weiterer Windpark bei Rogozina mit einer Gesamtleistung von 34,7 Gigawattstunden pro Jahr ans Netz gehen. „Damit liefern wir Energie für 9000 Haushalte“, sagt Kogler. Hürden der Bürokratie „Südosteuropa bietet ein großes Potenzial für erneuerbare Energie, das bisher nicht genutzt wurde: Wasserkraft, gute Windgebiete, Verfügbarkeit von Biomasse“, zählt Kogler auf. Zudem gebe es eine Reihe moderner Gesetze für den Bereich, die für Investitionen förderlich seien. Schwierig seien in Südosteuropa hingegen oft die bürokratischen Hürden – ein Grund dafür, warum die seit 2006 angekündigte Expansion erst jetzt umgesetzt werden konnte. In der Praxis heißt das: langwierige Genehmigungsverfahren und vielstufige Tender für Konzessionen, die dann oft wegen eines Formalfehlers abgebrochen und wieder von vorne gestartet werden müssen. mehr Kärnten…
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