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Dialog-backdrop Kotanyi wieder im Familienbesitz - Salinen ausgekauft
Der niederösterreichische Gewürzhersteller Kotanyi ist seit Ende Oktober "wieder ein reines Familienunternehmen", da der 25-Prozent-Anteil der Salinen AG zurückgekauft worden ist, teilte das Unternehmen mit Sitz in Wolkersdorf am Montag mit. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Er sei aber "vernünftig für beide Seiten", sagte Kotanyi-Geschäftsführer Erwin Kotanyi zur APA. Die Salinen AG hielt den Anteil seit 1989. Damals hat die Salinen-Tochter Bad Ischler Salz GmbH die zum Verkauf stehende Linzer Gewürzfirma Mickstötter von Mautner Markhof "um einen zweistelligen Millionenbetrag" gekauft und sich an Kotanyi zu 25 Prozent beteiligt. In diese Beteiligung wurde Mickstötter voll eingebracht. Da sich die Synergien für die Salinen AG "nicht realisiert" haben, habe man sich zum Verkauf entschieden, sagte Salinen-Vorstand Stefan Maix. Der Rückkauf werde "aus dem Unternehmen" finanziert, sagte Kotanyi. Abhängig vom Cash-Flow und der Wachstumsstrategie werde es zwischen drei und fünf Jahren dauern, bis die Akquisition finanziert sei. Kotanyi betonte, dass die Wachstumspläne durch den Kauf nicht gebremst werden: "Wir wollen alle Chancen wahrnehmen." Wachstum sei vor allem in Russland, Rumänien und Bulgarien möglich, aber auch in der Türkei - wo Kotanyi seit kurzem tätig ist. Insgesamt werde sich der Umsatzanteil der Auslandstöchter heuer auf rund 65 Prozent steigern, nach 60 Prozent im Jahr 2008. Für 2009 erwartet Kotanyi ein Umsatzplus von 5 Prozent, im März wurde noch mit 10 Prozent gerechnet. Insgesamt sollen Erlöse von 128 Mio. Euro erzielt werden. Zurückzuführen ist dies laut Kotanyi darauf, dass die Bilanz in Euro erstellt wird und es im Osten starke Währungsschwankungen gibt. Werde in lokalen Währungen gerechnet, "dann erreichen wir 10 Prozent", sagte Kotanyi. (APA) mehr Niederösterreich…
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