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Dialog-backdrop Fertighaus-Riese Elk erhält neue EigentümerstrukturBei Europas führendem Fertighaus-Hersteller, Elk, stehen Umstrukturierungen an. Erich Weichselbaum kündigt nach einem Management Buy Out eine neue Strategie an. Erich Weichselbaum Miteigentümer der Elk Fertighaus AG, Schrems, und Chef der deutschen Tochter Bien-Zenker, will am Mittwoch bei einer Pressekonferenz die Katze aus dem Sack lassen: Nach dem erfolgreich durchgeführten Management Buy Out werde er gemeinsam mit den neuen Vorständen und neuen Miteigentümern Gerhard Schuller und Walter Fischl die neue Strategie und die wirtschaftliche Zukunft der Unternehmensgruppe beleuchten, heißt es in der Einladung zur Pressekonferenz. Das Familienunternehmen Elk wurde 1959 gegründet und befindet sich seitdem im Eigentum der Familie Weichselbaum. Vorstandsvorsitzender Kommerzialrat Johann Weichselbaum hält knapp 88 Prozent der Anteile, Erich Weichselbaum zehn Prozent. Er ist zudem Mehrheitseigentümer der neu gegründeten D.E.I.N. Haus Holding mit Sitz in Wien. Gerhard Schuller war von Juni 2005 bis Juni 2009 Vorstand der Elk Fertighaus AG (er wurde per Aufsichtsratsbeschluss - ebenso wie Erich Weichselbaum - abberufen), auch Walter Fischl war bis Juni im Elk-Vorstand (er ist zurückgetreten). Der Elk-Konzern produzierte im Jahr 2008 in Österreich und Deutschland mit ca. 1700 Mitarbeitern 1580 Häuser. Der Umsatz betrug im im Vorjahr rund 240 Millionen Euro. Die Elk-Fertighaus AG sei nicht nur das erfolgreichste Fertighausunternehmen Österreichs, sondern auch Marktführer in Europa, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns. Das österreichische Unternehmen Elk ist mit 87,77 Prozent Stimmrechtsanteil der Mehrheitseigentümer der deutschen Bien-Zenker AG. Diese hat im Vorjahr bei 112 Millionen € Umsatz 9,265 Millionen € Verlust geschrieben. Aufgrund mehrjähriger Verluste wurde der Beteiligungsansatz der Bien-Zenker um fünf Millionen € wertberichtigt. Die Fertighaus AG beendete das Geschäftsjahr 2008 mit 103,8 Millionen € und einem Jahresüberschuss von 5,477 Millionen € nach einem Verlust von 3,6 Millionen € in 2007. Möglich wurde die Rückkehr in die schwarzen Zahlen durch Erträge aus dem Verkauf der Markenrechte für Elk an IMG, ein Unternehmen der Eigentümerfamilie, um zehn Millionen €. Gleichzeitig wurde ein Markennutzungsvertrag für mindestens zehn Jahre und eine Mindestlizenz von 700.000 € pro Jahr abgeschlossen. Der Elk-Konzern hat in Österreich einen Marktanteil von rund 15 Prozent und ist dreimal so groß wie der nächst größte Anbieter. Er kooperiert mit der bauMax-Gruppe und hatte auch mit Quelle eine Verbarung, die auf Slowenien und Tschechien erweitert wurde. Eine Kooperation mit Quelle Deutschland war im Vorbereitung. Die Auswirkungen der Insolvenz des Arcandor-Konzerns auf die Kooperation mit Quelle können nicht abschließend beurteilt werden. Aus heutiger Sicht könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Insolvenz auf das Verkaufsvolumen von "Quelle-Häusern" negativ auswirken könnte, hieß es im Lagebericht des Unternehmens, der im Juni erstellt wurde. Was Erich Weichselbaum und Elk-Betriebsrat Christian Tollar zur Neuordnung sagen, lesen Sie am Dienstag im WirtschaftsBlatt. mehr Niederösterreich…
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