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Dialog-backdrop IST Austria muss 88 Millionen Euro auftreibenDamit der Bund weiter zahlt, müssen noch 88 Millionen € aus der Industrie aufgestellt werden. Die Rezession hat diese Geldquelle heuer jedoch fast versiegen lassen. Das neue Spitzenforschungsinstitut IST Austria in Klosterneuburg braucht dringend Geld. „Für den gesamten wissenschaftlichen Betrieb werden bis 2016 mindestens 400 Millionen € benötigt", ist Sprecher Oliver Lehmann nach wie vor überzeugt. Bis jetzt ist Sponsorgeld in der Höhe von sieben Millionen € für den Bau der Hörsäle und Seminarräume geflossen. Auf die erforderlichen 95 Millionen € fehlen also noch 88 Millionen €. Dazu merkt Lehmann an : „2009 war kein optimales Jahr, um für Mittel aus der Industrie zu werben." Die Spenden von bisher insgesamt sieben Millionen € kommen vom Papierkonzern Mondi, der Oberbank, Raiffeisen und dem Werkzeugbauer Berndorf. Raiffeisen plant laut eigenen Angaben aus heutiger Sicht keine weiteren Spenden. Und der Oberbank Ballsaal wird derzeit für Events etwa von der Industriellenvereinigung gemietet, „das bringt ein kleines Zubrot". Kosten steigen rasant Die größte Kostenbelastung steht dem IST noch bevor: Einer S-Kurve folgend steigen die Anfangskosten nur langsam. Doch je mehr Wissenschafter das IST beschäftigt, desto rasanter steigen auch die Personalkosten, erklärt Lehmann. Derzeit sind sieben Professoren am IST beschäftigt, das Ziel sind 50 „brillante Köpfe". mehr Niederösterreich…
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Umfrage JobangstKonnte Niederösterreich nach der Ostöffnung die ökonomischen Chancen nutzen?Niederösterreich im Fokus: Top-Artikel
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