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Dialog-backdrop Schröcksnadel macht den Ötscher Winter-fitMit der Kaltfront nächste Woche soll der Schnee am Ötscher kommen und das Ski-Opening Anfang Dezember kann beginnen. Heuer wurde der Berg auch FIS-renntauglich gemacht. HintergundSchröcksnadels BergePeter Schröcksnadel ist in und mit den Bergen groß geworden. Der 68-jährige Innsbrucker ist der Gründer des Leit- und Informationssystem-Anbieters Sitour, der in 1000 Skigebieten der Welt präsent ist. Seit 1990 ist der vielfache Seniorenskiweltmeister ÖSV-Präsident und über die Jahre der Retter von vielen heimischen Skibergen. Schröcksnadel gehören die Patscherkofelbergbahnen und die Unterberghornbahnen Kössen; zu 53 Prozent die Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen und die dort angeschlossenen Ötscherlifte, zu 50 Prozent der Hochficht im Mühlviertel und zu 40 Prozent die Großglockner-Bergbahnen in Heiligenblut.
Lackenhof. Wenn es um Schnee und Skifahren geht, ist ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel ein Prophet: „Ab Montag wird es kalt und dann können wir am Ötscher Schnee machen". Etwa zehn kalte Tage braucht es dann, um den Großteil der 19 Pistenkilometer in weiß zu hüllen und der Ötscher mit dem Ski-Opening am 5. Dezember in Schwung kommt. Schröcksnadel ist bereits vor einigen Jahren am Ötscher eingestiegen vor eingestiegen „weil es ein toller Berg ist. Da läßt sich etwas machen". 14 Millionen € wurden seither investiert, vor allem in die Beschneiungsanlagen und die dazugehörende Infrastruktur. „Wir müssen das einmal konsolidieren", sagt Schröcksnadel - spricht aber gleichzeitig vom weiteren Ausbau des Skigebiets. Die vorige Saison ist laut Ötscherlift GmbH-Chef Andreas Holzinger prächtig gelaufen: „15.000 Leute sind mehr gekommen." Somit waren am Ötscher 145.000 Tageseintrittsgäste, wie das zähltechnisch heisst. So konnte der Umsatz um 20 Prozent gesteigert werden. Doch laut Holzinger und Schröcksnadel hat auch die Gastronomie und Hotellerie mit ähnlich hohen Umsätzen mitgefeiert. Und auch heuer erwartet sich das Ötscher-Duo von der Saison einiges. Vor allem den Großraum Wien, will der Ötscher abgrasen: „Mir geht es darum den Skisport in die Großstädte zu bringen", betont Schröcksnadel. Und auch Ungarn, das laut Holzinger rund 400.000 Skifahrer hat, steht stark im Fokus: „Bereits jetzt bringen die ungarischen Gäste 40 Prozent unseres Umsatzes. Mehr Rennsport Mittelfristig soll sich der Ötscher, der bisher als Familienskigebiet bekannt ist, auch Richtung Rennsport entwickeln. Ein Anfang wurde jetzt mit dem Rennsportzentrum Ost gemacht. Außerdem wurde heuer am Ötscher eine Piste für FIS-Rennen homologiert. „Ziel ist es, in Lackenhof Weltcuprennen zu veranstalten", träumt Holzinger in die Ferne. Das aber relativiert ÖSV-Profi Schröcksnadel deutlich: „Weltcup-Rennen sind noch sehr weit weg. Denn dazu braucht es Infrastruktur - und die passt noch nicht." Lackenhof hat 800 Gästebetten - viel zu wenig - und könnte daher keinen Weltcup-Tross beherbergen. Schröcksnadel: „Aber vielleicht ist ja einmal was mit Europarennen zu machen." Am wichtigsten aber ist es Schröcksnadel die Jugend zum Skisport zu bringen. Das gehe nur über günstige Liftkarten: „Wenn Du drei Jahre in Jugendliche mit günstigen Skikarten investierst hast du sie später als Ski-Gäste." Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Niederösterreich…
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1 Kommentar
Beim Haarfärben...
... ist da wohl was danebengegangen... ;-)) mit fortschreitendem Alter sollte man halt ein bißl' aufpassen...
Von Gast: Gast: mc am 19.11.2009 um 17:48
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