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Dialog-backdrop Eduscho schließt Logistikzentrum in Bruck an der LeithaEduscho beliefert künftig seine österreichischen Kunden, Filialen und Shop-in-Shops von Deutschland aus. 90 Jobs werden hierzulande gestrichen. Bruck/Leitha. Der deutsche Tchibo/Eduscho-Konzern redimensioniert die Österreich-Dependance (1100 Mitarbeiter). Das Logistikzentrum in Bruck an der Leitha mit 90 Mitarbeitern wird geschlossen. Nach Angaben der Arbeiterkammer soll die Auflösung mit Überkapazitäten begründet sein. „Die Verträge unseres Verteilzentrums in Bruck laufen mit 31. August 2011 aus“, bestätigt Eduscho Austria-Geschäftsführer Harald Mayer. „Wir werden den Mietvertrag auslaufen lassen und nicht verlängern und haben rechtzeitig innerhalb unseres europäischen Logistiknetzwerkes Alternativen gefunden.“ Die Warenversorgung wird künftig vom Eduscho-Logistiknetzwerk in Bremen, Gallin und Neumarkt gesteuert. Die Konsequenz sei laut Mayer „eine Steigerung der Logistik-Flexibilität, der Konkurrenzstärke und der Wettbewerbskraft“. Eduscho Austria setzte 2008 rund 320 Millionen € um. Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Niederösterreich…
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2 Kommentare
Ein Schuss ins eigene Knie!
Tchibo Austria wird es am Umsatz merken, wenn die Logistik von Deutschland die österr. Outlets beliefert. Jetzt kommt nicht nur der Kaffee aus Hamburg, sondern auch die Ware. Was bisher mit der Bahn transportiert wurde,wird in Zukunft mit dem LKW kommen.Und das, wo der CO2 Ausstoß in Europa verringert werden soll ?
Immerhin ist Tchibo Austria kein kleines Unternehmen und transportiert monatlich tausende Tonnen Fracht.
Ob hier die Politik mitgespielt (mitgedacht) hat ? Wo sind die
verantwortlichen Politiker, die ständig reden alles auf die Bahn zu bringen, und Arbeitsplätze zu schaffen statt zu vernichten.!
Wo sind die Gewerkschaft, die Arbeiterkammer, die sonst immer so
vorlaut redet ? Es wird sicher eine Stiftung gegründet, die niemandem hilft. Ich bin eine treue Tchibo Kundin und werde es auch bleiben.
Trotzdem möchte ich meine Meinung dazu äussern dürfen.
Von Gast: Gast: Eduscho Tchibo Kundin am 21.12.2009 um 11:24
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Die übermäßige Gier eines Konzerns
Eine Steigerung der Logistik-Flexibilität wird auch notwendig sein, wenn eine Bestellung aus Wien künftig zwischen 600 km und 1100 km mit dem LKW auf der Strasse zurücklegen wird, statt wie bisher 50 km.
Die Steigerung von Konkurrenzstärke und Wettbewerbskraft bezweifle ich allerdings, mit dieser Negativwerbung. Falls tatsächlich Überkapazitäten vorhanden sind, liegt das doch eher an Fehlplanung einer schwachen Führung. Die Kündigung von 90 Personen bei Eduscho hat direkte Auswirkungen auf den östereichischen Markt (Kaufkraft, Zulieferer, Transporteure).
Ich kann die wirtschaftlichen Beweggründe des Unternehmens (Kosteneinsparung aufgrund schlechterer Bezahlung und Arbeitsbedingungengen in Deutschland, billige Transportkosten, etc.) zwar nachvollziehen, Verständnis habe ich jedoch keines für diese Vorgangsweise. Ich kaufe künftig nicht mehr bei Eduscho und hoffe, dass auch andere meinem Beispiel folgen werden.
Von Gast: Gast: meine.meinung am 16.12.2009 um 01:37
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