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Großhändler Kastner holt meistes Wachstum aus dem Bio-Regal

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von Hans Pleininger | 13.01.2010 | 16:16

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Großhändler Kastner holt meistes Wachstum aus dem Bio-Regal

Rekordjahr knapp bestätigt - diese Bilanz zieht der Waldviertler Lebensmittelgroßhändler Christof Kastner.

WB/Foltin

Großhändler Christof Kastner „Wir haben 8000 Produkte und sind damit der größte Biogroßhändler Österreichs“

Zwettl. Rekordjahr knapp bestätigt - diese Bilanz zieht der Waldviertler Lebensmittelgroßhändler Christof Kastner. Mit 152,1 Millionen € Umsatz für 2009 liegt die Firmengruppe aus Zwettel knapp 0,3 Prozent unter der Rekordmarke des Vorjahres. Mit dem Ergebnis ist Kastner zufrieden: „Aber es war nicht einfach." Während es 2008 im Lebensmittelhandel erhebliche Teuerungen gegeben habe, kam es 2009 zu Verbilligungen bis zu 15 Prozent wie bei Obst, Gemüse oder Molkereiprodukten. „Bei so volatilen Preisentwicklungen muss man mengenmäßig kräftig gegensteuern", sagt Kastner.

Gelungen ist das, weil man unter anderem auch 24 neue Nah & Frisch-Standorte übernommen hat, 16 davon waren ehemalige Adeg-Geschäfte; und weil sich die Vertriebsschiene Kastner Stop+Shop gut entwickelt. Hier beliefert man hauptsächlich die Tankstellenshops von Avia und Awi mit Convinienceprodukten. Dieses Segment stieg laut dem Firmenchef um sieben Prozent.

Den meisten Zuwachs verzeichnet die Gruppe aber in der Bio-Schiene, die stetig wächst - im Vorjahr um satte 23 Prozent. „Wir haben 8000 Bio-Produkte im Regal und sind damit der größte Biogroßhändler von Österreich", freut sich Kastner, der landesweit schon mehrere Hundert Adressen mit seinem Bio-Sortiment beliefert.

Für heuer nimmt sich Kastner vor „dass wir ein leichtes Umsatzplus zusammenbringen." Beim Gewinn gibt sich der Familienunternehmer wie immer zurückhaltend. „Aber wir haben eine sehr gute Eigenkapitalausstattung mit mehr als 45 Prozent." Das sei in Zeiten wie diesen ganz wichtig. „Um auch zu zeigen, dass man auch für schlechte Zeiten Reserven hat."

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